Es ist ohne Zweifel Aufgabe einer Bauaufsicht, Auflagen für eine Verbesserung des Brandschutzes zu machen. Nur ist es sicherlich so, dass es möglich ist, diese mit Augenmaß, dem Machbaren für die Beteiligten, zu machen.
Das Kneipen- und Gaststättensterben im Landkreis ging einher mit den Auflagen an die Betreiber, die von den Aufsichtsbehörden ergingen. Eine Verbreiterung von Türen – Stahltüren-Einbau – müsste bei einem denkmalgeschützten Bau von dieser Behörde genehmigt werden. Jeder, der das mal versucht hat, weiß um die „Flexibilität“ der Beamten und die Kosten.
Nun könnte man mit den Schultern zucken und resignieren. Aber Weser-Metall als Eigner wird das auch nicht aus der Portokasse leisten können. Wieder einmal stellen wir fest, was es heißt: Wir müssen Konsequenzen aus dem Unglück der „Love Parade“ ziehen. Ein SUV fährt in Berlin in eine Fußgängergruppe: Wir müssen die SUV verbieten. Es muss doch möglich sein, das Erwachsene sich zusammensetzen und einen Kompromiss erarbeiten.
