HALSBEK - Geprobt wird fast täglich im Heimathaus. Bis zur Premiere muss alles perfekt sitzen.
von hildburg lohmüller
HALSBEK - Eine schwerhörige Oma, ein Bürgermeister, der ein Geschäft im Naturschutzgebiet wittert, und eine redselige Briefträgerin: das ist der Stoff für eine turbulente Komödie. „Meistens kummt dat anners, at man denkt“ ist der Titel des neuen plattdeutschen Theaterstücks, das das Späälköppel des Heimatvereins Halsbek derzeit einstudiert.Auch in diesem Jahr will die Laienschauspielgruppe auf humorvolle Weise wieder ihr Publikum begeistern. Der Vorhang zur Premiere öffnet sich am 4. März um 20 Uhr im Heimathaus in Halsbek. Zur Zeit laufen die Proben für das Lustspiel – ins Plattdeutsche übersetzt von Günter Drewes – auf Hochtouren. „Zuletzt wird an Gestik und Mimik gefeilt, bis alles optimal zusammen passt“, betont Späälbaas Friedrich Lohmeyer. Beste Unterhaltung ist garantiert bei dem Dreiakter, die Laienschauspieler hätten schon beim Einstudieren reichlich viel Spaß gehabt.
Zum Inhalt: Die einzige Frau im Hause Ziegler ist die Oma (Gerda Klinkebiel), die zudem äußerst schwerhörig ist. Daher kümmert sich die burschikose Nachbarstochter Franziska (Tanja Kloppenburg) um den Haushalt und versorgt Omas Sohn Emil (Diedrich Diers) und Enkel Dieter (Mark Töben). Als im Naturschutzgebiet eine vermeintliche Heilquelle gefunden wird, wittern Bürgermeister Schlau (Egon Frers) und sein Stellvertreter Richard Raffer (Gerd Diers) das große Geschäft. Aber Mira Meislein (Giesela Diers) stellt sich ihnen in den Weg.
Die Geologin Dr. Gunda Gräber (Marion Brötzmann) soll die Wahrheit um die angebliche Quelle ans Tageslicht bringen, doch sie bringt nicht nur die Pläne, sondern auch die Gefühle von Dieter und Franziska durcheinander. Die Neuigkeiten überschlagen sich und die geschwätzige Briefträgerin Helga (Christa Ligthart) kommt kaum mit dem Verbreiten vom Allerneuesten nach.
Vor und hinter der Bühne sorgen Helga Diers und Christa Bredehorn (Topustersche) sowie Anne Ohliger (Maske und Frisuren) für einen reibungslosen Ablauf.
Da erfahrungsgemäß viele Termine bereits frühzeitig reserviert sind, sollte sich Theaterfreunde sputen: Karten können bei Annelene und Walter Logemann unter 04488/ 9312 vorbestellt werden.
