Westerstede - Mit scharfen Worten haben die Fraktionen von CDU, SPD und FDP auf das Abstimmungsverhalten von UWG und Grünen bei der Debatte um den 2. Westersteder Nachtragshaushalt reagiert. Die Begründung sei „ein Schlag ins Gesicht für die Bürger und Unternehmen Westerstedes“, heißt es in einem der NWZ  vorliegenden Brief von Lars Schmidt-Berg, CDU-Fraktionsvorsitzender.

„Den besten Haushalt in der Geschichte der Stadt Westerstede mit Rekordsteuereinnahmen aufgrund der guten örtlichen Wirtschaftslage und sinnvollen Ausgaben für Stadtentwicklung, Feuerwehren, Ehrenamt, Kinderbetreuung, Straßenbau sowie Schuldentilgung abzulehnen, ist nicht nachzuvollziehen“, so Schmidt-Berg. Seit Jahren lehnten UWG und Grüne regelmäßig den Haushalt mit „abenteuerlichen Begründungen“ ab.

In dem Brief wird der FDP-Fraktionsvorsitzende Peter Drossen mit folgenden Worten zitiert: „Diesmal kritisiert man die Höhe der Haushaltsmittel für den Ankauf von Flächen für Bebauung und Gewerbe, die für eine erfolgreiche Weiterentwicklung unserer Stadt und deren Dörfer notwendig sind.“ Der SPD-Fraktionsvorsitzende Uwe Kroon wird so zitiert: Seitens UWG und Grünen „wird auch bewusst mit Halbwahrheiten argumentiert“.