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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Westerstede

Spot an, Wasser marsch!

21.09.2019

Linswege Fredo Müller steht das Wasser bis zum Hals – fast: Er watet durch den Teich im Rhodopark Linswege und verlegt Schläuche. Sein Kollege Malte Wiemer reicht ihm vom Ufer aus weitere Schlauchmeter an. Im Hintergrund schrauben sich mehrere Metalltürme sechs Meter hoch in die Luft, zwischendurch schwappt Popmusik über den Miniatursee, einzelne Scheinwerfer blitzen auf: „Festival, Feuerwerk, oder was wird das hier?“, fragt ein Spaziergänger neugierig. Dass nur ein paar Stunden später mit einsetzender Dunkelheit an dieser Stelle mit „Water of Flames“ Europas größte Wassershow die Zuschauer verzaubern wird, lässt sich in diesem grellen Sonnenschein noch nicht einmal erahnen.

Flames of Water

Weitere Veranstaltungen sind für den heutigen Samstag und morgigen Sonntag geplant: Einlass ist ab 19 Uhr. Die Show beginnt um 20 Uhr. Weitere Vorführungen finden am Mittwoch, 2. Oktober, und Donnerstag, 3. Oktober, statt. Da ist der Einlass bereits um 18.30 Uhr, die Show beginnt um 19.30 Uhr.

Der Eintritt für die 2 x 25 Minuten lange Show kostet acht Euro, Kinder unter zwölf Jahren sind kostenfrei dabei. Kartenvorverkauf unter Telefon   0 44 88/22 94.

Flames of Water findet im Rhodopark in Linswege, Alpenrosenstraße 7, 26655 Westerstede statt.

Die mobile Wassershow zählt zu den größten Europas. Das Besondere in Linswege: Erstmalig sind alle drei Anlagen zusammengeschaltet – dadurch entsteht ein Farben-Wasserspektakel auf drei Ebenen.

Optimale Anlage für eine Wasser-Show

Seit zehn Tagen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. „Normalerweise brauchen wir aber nur einen Tag“, erklärt Kiemon Scholz. Der 26-jährige Maschinenbauer ist für die Technik zuständig und Sohn des Initiators der Show, Klaus Scholz. Der hatte über Google Maps den Rhodo-Park von August Hobbie in Linswege ausfindig gemacht und für sich entschieden: „Das ist die optimale Anlage für die Show, weil wir erstmals auf drei Ebenen alles zusammenbauen können.“ Und so hat der gebürtige Jader Scholz den Westersteder Hobbie kontaktiert und die Idee nahm an Fahrt auf.

Die größte Herausforderung: „Definitiv die Verbindung von Wasser und Strom“, sagt Kiemon Scholz. Glücklicherweise spiele ihm das fortgeschrittene Zeitalter der Elektronik in die Hände: In den Anfangszeiten der Show vor zwölf Jahren gab es noch keine wasserdichten LED-Scheinwerfer. „Stand der Wind ungünstig und Wasser spritzte auf die Beleuchtung, flog auch schon mal eine Sicherung durch, das passiert heute nicht mehr“, so Scholz.

Endlose Schlauchmeter

500 Düsen, drei Pumpen, 7500 Liter Teichwasser pro Minute und endlose Schlauchmeter – hinter dem Wasser-Licht-Spektakel steckt eine ausgefeilte Technik – aber auch noch viel Handarbeit: „Wir steuern alle angestrahlten Fontänen, Dreher, Wasserwände oder Blumen von Hand – wie ein großes Instrument. Da muss jeder von uns wissen, was er tut“.

Am Donnerstagabend hat die Show bereits rund 150 geladene Gäste verzaubert. Weiter geht es am heutigen Samstag um 19 Uhr.


Mehr Fotos unter   www.nwzonline.de 
Katja Lüers Redakteurin / Redaktion Westerstede
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