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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Westerstede

Theater: Mörderisch freche Seniorinnen

15.11.2016

Ocholt „Die Akteure haben die unterschiedlichen Charaktere hervorragend umgesetzt – genau, wie ich mir das vorgestellt habe. Es ist köstlich anzuschauen, und man merkt den Spielern ihren Spaß an“: Erfolgsautor Helmut Schmidt sparte am Ende der Premiere nicht mit Lob: „Ocholt hat mich wieder richtig fasziniert, auch das Bühnenbild ist wunderbar.“

In allerbester Spiellaune präsentierten die Laienschauspieler des Späälköppels des Heimatvereins Ocholt-Howiek am Sonnabend den plattdeutschen Dreiakter „Upstand in Seniorenresidenz Avendsünn“ – eine Uraufführung im Landkreis Ammerland. Das Publikum kam von Anfang bis Ende kaum aus dem Lachen heraus. Die Laienschauspieler setzten ihre Rollen in der heiter-turbulenten, aber auch nachdenklichen Kriminal-Komödie, mit einer großen Bravourleistung um und begeisterten auf ganzer Linie.

Zum Inhalt: Die drei sehr unterschiedlichen Seniorinnen Luise, Marga und Hedwig (Hildburg Stäuber, Meike Krieger und Anita Köver) verbringen ihren Lebensabend in der Seniorenresidenz „Avendsünn“. Sehr schlechte Verpflegung, langweilige Gesellschaftsspiele, aber vor allem der barsche Heimleiter Andreas Treudler (Frank Schulte) erinnert die rüstigen Frauen immer wieder an bessere Tage.

Das Trio ist sich einig: Es muss anders werden, es muss einen Ort geben, wo es sich viel besser lebt. Dann zieht mit Erwin Alberstedt (Michael Rohlfs) ein neuer Bewohner ins Heim, von dem die drei Seniorinnen erfahren, in welchem Luxus Verbrecher im Gefängnis leben. Die drei Damen planen eine Straftat, die sie für mindestens 15 Jahre hinter Gitter bringt – und diese Strafe gibt es nur bei Mord. Ihr Plan, Heimleiter Treudler zu töten, gestaltet sich schwierig. Als sie beschließen, ihn mit einem Messer umzubringen, liegt Treudler bereits leblos in seinem Büro. Obwohl die drei Seniorinnen gegenüber dem Kripobeamten Rosenthal (Martin Unglaub) fest behaupten, sie hätten den Mord begangen, glaubt die Polizei den Damen kein Wort – sie werden freigelassen.

Was müssen Luise, Marga und Hedwig anstellen, damit sie endlich ins Gefängnis kommen oder gibt es gar für sie und das Pflegeheim eine andere, bessere Lösung?

Ferner wirken mit Praktikantin Insa Harms (Fenja Kayser), die polnische Pflegerin Tatjana Janovic (Gunda Kruse-Puls) und Bastian, Enkelsohn von Luise (Theis Krieger).

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