WESTERSTEDE - Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen der polnischen Stadt Pleszew und der Ammerländer Kreisstadt Westerstede werden immer enger. Neuen Schwung erhalten haben die Kontakte, seit Willy Bergner den Vorsitz des Partnerschaftsvereins übernommen hat. Erst unlängst stattete Bergner an der Spitze einer Westersteder Delegation den Freunden in Pleszew einen weiteren Besuch ab. Auch Bürgermeister Klaus Groß, SPD-Fraktionssprecher Uwe Kroon und Gerd Warstat waren dabei. Sie alle überbrachten die Grüße Westerstedes zum 725-jährigen Jubiläum der Stadt Pleszew. Die Polen feierten diesen Anlass mit einem großen Festakt.
Bei dieser Gelegenheit würdigten Pleszews Bürgermeister Marian Adamek sowie der Vorsitzende des dortigen Stadtrats, Mieczyslaw Kottuniewski, die guten Kontakte nach Deutschland. Die Arbeit der Partnerschaftsvereine sei auf beiden Seiten ein wichtiger Garant für die Fortsetzung und Weiterentwicklung der Beziehungen. Der Partnerschaftsverein aus Westerstede erhielt als besondere Auszeichnung eine Medaille für sein außergewöhnlich soziales Engagement. Wie berichtet, waren von Westerstede aus ein Altenheim, das Krankenhaus und andere soziale Einrichtungen in Pleszew unterstützt worden.
„Natürlich freuen wir uns über diese Würdigung ganz besonders. Wir wissen, dass die Mithilfe bei der Lösung sozialer Probleme von großer Bedeutung für unsere polnischen Freunde ist. Auch in Zukunft werden wir an dieser Unterstützung festhalten“, kündigte Bürgermeister Klaus Groß an.
Eine für Mitte August geplante Busreise nach Polen fällt dagegen aus. Wegen des kurzfristig anberaumten Termins waren nicht genügend Teilnehmer zusammengekommen.
Schon zugesagt haben dagegen die Polen: Eine Gruppe aus Pleszew wird anlässlich der nächsten „Kulinarischen Nacht“ nach Westerstede kommen.
