Westerstede - Die Westersteder FDP schlägt Alarm. In Sachen Breitband-Ausbau und Internetversorgung gibt es nach Meinung der Liberalen gravierende Probleme in der Kreisstadt.

So hätten Kunden von Telekommunikationsfirmen Kündigungen erhalten, berichtet Nils Krummacker, Vize-Chef de des FDP-Ortsverbandes. „Zunächst waren die Menschen mit 50 M/Bit-Anschlüssen versorgt. Wenn sie bei dem Anbieter bleiben wollte, würde der nur noch 16 M/Bit zur Verfügung stellen“, so Krummacker. Laut Landkreis sei der Bereich in Halsbek aber mit 50 M/Bist ausgebaut. „Offenbar wollen die Firmen nicht bei der Konkurrenz Durchleitungsgebühren entrichten und kappen ihren Kunden daher das schnelle Internet“, vermutet Krummacker.

In einem anderen Fall sollte ein Gewerbebetrieb kein schnelles Internet erhalten können. Dies sei nur für Privatpersonen vom Anbieter vorgesehen, berichtet Krummacker.

Die FDP hat deshalb einen Meldebogen entwickelt, mit dem Bürger ihre konkreten Erfahrungen mitteilen können. Sie sollen später dem Bürgermeister übergeben werden. Außerdem ist ein Info- und Diskussionsstand in der Westersteder Innenstadt geplant. Am Freitag, 9. November, stehen die Liberalen von 7 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarkt zum Gespräch. Die Meldebögen gibt es unter