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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Westerstede

Hinrichs und Rösner in der Stichwahl

27.05.2019

Westerstede Noch vor Ende der Auszählung der Bürgermeisterwahl in Westerstede war klar: Hilke Hinrichs lag deutlich vorn. Auch wenn es am Ende nicht zur absoluten Mehrheit reichte, wird die Stadtverwaltungsdirektorin am 16. Juni zur Stichwahl antreten.

NWZ-Spezial: Alle Ergebnisse und Berichte zu den Bürgermeister- und Landratswahlen im Nordwesten

Mit einem überraschend starken Wahlergebnis konnte Michael Rösner (UWG) punkten, damit geht es auch für ihn in die zweite Runde. Der Kriminalbeamte ließ die Konkurrenten Markus Berg (CDU) und Frank Lukoschus (SPD) hinter sich. Die beiden Einzelbewerber Stefan Stark und Heinz Severin blieben weit abgeschlagen zurück.

Bewerberin Hilke Hinrichs gab sich trotz des deutlichen Wahlergebnisses bescheiden. „Es war schließlich eine starke Konkurrenz. Da muss man auch damit rechnen, nicht gewählt zu werden“, erklärte sie bei der Wahlpräsentation im Rathaus. Sie freute sich dennoch sichtlich über ein positives Echo aus einigen Dörfern und anderen Wahllokalen der Stadtgemeinde. Sie habe in ihrer Zeit beim Landkreis und in den vergangenen fünf Jahren in der Stadtverwaltung sehr viel mit Menschen zu tun gehabt und dabei wohl auch Vertrauen aufgebaut, mutmaßt sie.

Feiern wird sie im Kreis von Familie und Freunden. Aber nicht zu ausgelassen: „Es ist ja nur die Halbzeit“, meinte sie augenzwinkernd angesichts der noch kommenden Stichwahl.

Ganz anders sah das bei der UWG aus. Schon von weitem war die ausgelassene Stimmung der Wahlparty zu hören. „Das ist ein tolles Ergebnis. Ich bin stolz auf mein Team, das mich beim Wahlkampf unterstützt hat und freue mich maßlos über das Ergebnis“, jubelte Rösner.

Den Erfolg führt er darauf zurück, die Bürger und ihre Probleme ernst zu nehmen und nach Lösungen zu suchen. „Wir sollten mehr miteinander sprechen und nicht übereinander“, sagte er. Er habe insbesondere im Stadtbereich die Bürger in zahllosen Gesprächen überzeugen können.

Kämpferisch gab sich die CDU. „Wir empfinden das Ergebnis nicht als Niederlage“, betonte Markus Berg. Seine Partei habe beim Wahlkampf eine klare Position bezogen und auch viel Zuspruch gehabt.

Das bürgerliche Lager habe sich bei der Wahl gegenseitig Konkurrenz gemacht, gehe aber insgesamt gestärkt hervor. Berg: „Dass es eine knappe Abstimmung wird, war ja klar. Man kann nicht davon ausgehen, Bürgermeister zu werden.“

Katerstimmung herrschte bei der SPD. Mit großer Enttäuschung hat Frank Lukoschus seine Wahlniederlage aufgenommen. Er wolle sich jetzt aber die Zeit nehmen, das schlechte Ergebnis in aller Ruhe zu analysieren und nach den Gründen zu suchen.

Übersichtskarte mit allen Ergebnissen der Wahlen im Nordwesten:

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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