• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Westerstede

Großes Projekt für kleine Tiere

15.04.2019

Westerstede Aktives Engagement für den Umweltschutz betreiben – Der Ihausener Udo Becker macht genau dies und setzt sich mit dem Anlegen einer großen Streuobstwiese auf seiner privaten Landfläche für die Erhaltung von Insektenarten ein. Unterstützt wird er dabei vom Ammerländer Landvolkverband sowie von der Ammerländer Jägerschaft.

Das Projekt in Kürze

Der Ihausener Udo Becker lässt die Streuobstwiese auf seinem Grundstück entstehen.

Sie dient der Schaffung von Lebensraum und Nahrung für Insekten.

Unterstützt wird das Projekt von der BINGO-Umweltstiftung.

30 Obstbäume, darunter Apfel-, Birnen- und Kirschbäume, sowie zwei Sommerlinden wurden jetzt auf der rund 3000 Quadratmeter großen Fläche angepflanzt und sollen in Zukunft Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Insektenarten schaffen.

1250 Euro Förderung

„Ich habe bereits privat einige Obstbäume angepflanzt. Da die jetzt genutzte Landfläche vorher unbebaut blieb, habe ich den Ammerländer Landvolkverband um Unterstützung gebeten, damit auch hier weitere Bäume heranwachsen können“, sagt Udo Becker, der sich auch in Zukunft vorrangig um die Streuobstwiese kümmern wird und bei der Planung der Wiese von Jagdrevierpächter Jürgen Specht unterstützt wurde.

Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Landvolkverband gelang es Markus Neumann, Schatzmeister der Jägerschaft, eine finanzielle Förderung in Höhe von 1250 Euro von der niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung zu erhalten.

Dementsprechend erfreut zeigte sich Dr. Tatjana Hoppe vom Landvolkverband über die nun mögliche Realisierung der neuen Streuobstwiese: „Wir danken Udo Becker für die Bereitstellung der Landfläche. Durch die enge Zusammenarbeit wie auch durch die gute Arbeitsteilung mit der Jägerschaft können wir hier ein weiteres Projekt zur Förderung der Biodiversität und des Artenschutzes gestalten.“

Die Wiese in Ihausen soll in Zukunft lediglich zweimal im Jahr gemäht werden, damit sich viele Blühpflanzen für Insekten etablieren können. Um den Artenschutz von Insekten zu fördern, hat der Landvolkverband im Jahre 2018 gemeinsam mit dem Umweltzentrum auf Initiative des Landkreises den Arbeitskreis „Lebensraum für Insekten“ gegründet.

360 Wildbienen-Arten

Hoppe unterstrich die große Bedeutung des Artenschutzes, insbesondere von Insekten: „Großer Popularität erfreuen sich zurzeit die Wildbienen. Allein in Niedersachsen gibt es 360 verschiedene Arten von Wildbienen. Davon sind mehr als 63 Prozent gefährdet und sogar 45 Arten direkt vom Aussterben bedroht.“ Grund dafür sei unter anderem die täglich hohe Versiegelung von fruchtbarem Boden. Diesem Aussterben von Wildbienenarten wirkt der Landvolkverband mit Projekten wie in Ihausen oder mit dem Anlegen von Blühflächen aktiv entgegen. Im Jahre 2018 konnte der Arbeitskreis 246 Hektar Blühfläche anlegen.

„In Zusammenarbeit mit der Jägerschaft können wir hoffentlich auch in Zukunft weitere Projekte zur Förderung der Biodiversität angehen, um weiterhin zum Artenschutz beizutragen“, resümierte Dr. Tatjana Hoppe.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.