Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Bundesliga Bayer kurz vor Titelgewinn - Bayern-Blamage in Heidenheim

Bayer Leverkusen kann mit einem Heimsieg gegen Werder Bremen den Meistertitel einfahren.

Bayer Leverkusen kann mit einem Heimsieg gegen Werder Bremen den Meistertitel einfahren.

Britta Pedersen/dpa

Berlin (dpa) - Bayer Leverkusen ist der ersten Meisterschaft der Vereinsgeschichte ganz nah. Die Mannschaft von Trainer Xabi Alonso gewann beim 1. FC Union Berlin mit 1:0 (1:0) und kann den Titelgewinn schon am kommenden Wochenende aus eigener Kraft perfekt machen.

Der tief in der sportlichen Krise steckende Verfolger FC Bayern verlor bei Aufsteiger 1. FC Heidenheim trotz Führung mit 2:3 (2:0) und hat bei noch sechs ausstehenden Spieltagen 16 Punkte Rückstand. Verlieren die Münchner auch am nächsten Samstag, steht Bayer ohne eigenes Zutun als Meister fest.

Im Kampf gegen den Abstieg feierte der FSV Mainz 05 ein 4:0 (1:0) gegen Schlusslicht Darmstadt 98, das abgeschlagen neun Punkte Rückstand auf die Rheinhessen auf dem Relegationsplatz hat. Der Vorletzte 1. FC Köln bejubelte ein spät gesichertes 2:1 (0:0) gegen den VfL Bochum und bleibt mit einem Punkt Rückstand an Mainz dran, Bochum hat auf Platz 15 nur noch drei Punkte mehr als der FSV.

Dortmund verliert zuhause gegen Stuttgart

Im Rennen um die Champions League gelang RB Leipzig ein nie gefährdetes 4:1 (3:0) beim SC Freiburg, die Sachsen überholten Borussia Dortmund und belegen nun Rang vier. Der BVB verlor am Abend das Topspiel gegen den Tabellendritten VfB Stuttgart mit 0:1 (0:0) durch das 24. Saisontor von VfB-Angreifer Serhou Guirassy (64. Minute). Stuttgart hat damit bereits sieben Punkte Vorsprung auf Dortmund und kann für die Champions League planen. 

Leverkusen hatte in der ersten Halbzeit Probleme gegen defensiv zunächst gut sortierte Berliner. Union musste aber ab der Schlussphase der ersten Halbzeit ohne Robin Gosens weiterspielen, der nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot sah (45.+3). Nach dem deshalb fälligen Freistoß lenkte Christopher Trimmel einen Schuss im Strafraum mit dem Arm ab, der Ball ging nur an den Pfosten. Florian Wirtz (45.+8) verwandelte den Handelfmeter, Trimmel sah von Schiedsrichter Benjamin Brand für das Vergehen keine Karte.

Harry Kane (38.) erzielte das erste Bayern-Tor. Es war der 32. Saisontreffer, des Engländers, der damit schon so oft getroffen hat wie die beiden Torschützenkönige der vergangenen Saison, Niclas Füllkrug und Christopher Nkunku, zusammen (beide 16.) Serge Gnabry (45.) erhöhte per Kopf. Der Wiederanpfiff verzögerte sich leicht, weil Schiedsrichter Robert Schröder wegen gesundheitlicher Probleme durch den Vierten Offiziellen, Patrick Alt, ersetzt werden musste. 

Dann trafen Kevin Sessa (50.) und Tim Kleindienst (51.) und ließen die Heidenheimer Fans zunächst lautstark über den zwischenzeitlichen Ausgleich jubeln. Wieder Kleindienst (79.) bestrafte viel zu harmlose Bayern mit der sensationellen Heidenheimer Führung.

Leipzig gewinnt klar in Freiburg

Mainz ging durch Andreas Hanche-Olsen (33.) in Führung, der seinen ersten Saisontreffer erzielte und damit die Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg unter Druck setzte. Brajan Gruda (60.) erzielte das zweite FSV-Tor, ehe Jae-sung Lee (80. und 84.) das Spiel entschied. Im Parallelspiel in Köln traf in der zweiten Halbzeit Felix Passlack (53.) für Bochum, doch Steffen Tigges (90.+1) und Luca Waldschmidt (90.+2) drehten die Partie noch.

Leipzig feierte früh in Freiburg die Führung durch Amadou Haidara (2.), Loïs Openda (18.) sorgte für den aus RB-Sicht beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung. Lucas Höler verpasste den zeitigen Anschlusstreffer für den Sport-Club, als er einen Handelfmeter vergab - der Ball ging nur an die Latte (41.). Dafür traf auf der Gegenseite Openda (44.) zum zweiten Mal. Benjamin Sesko (54.) entschied die Partie endgültig. Daran änderte auch das Freiburger Tor von Vincenzo Grifo (59.) nichts.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Hatten im Hinspiel keinen leichten Stand: die Oldenburg DeWayne Russell (links) und Ebuka Izundu gegen den Tübinger Kriss Helmanis. Die Baskets unterlagen mit 84:93.

OLDENBURG EMPFÄNGT TIGERS TÜBINGEN Gegner der Baskets darf auf keinen Fall verlieren – Weitere Ausfälle möglich

Niklas Benter Mathias Freese
Oldenburg
Wills Woche
Is’ was?

ISLAM IN DEUTSCHLAND Keine Religion steht über der Kritik

Alexander Will
Jüdische Studierende an der Uni Oldenburg blicken mit Sorge auf die Vorfälle der vergangenen Wochen. Unsere Redaktion hat mit zwei Studentinnen darüber gesprochen, wie sie ihren Alltag erleben. (Symbolbild)

ANTISEMITISCHE VORFÄLLE IN OLDENBURG Zwischen Paranoia und Mut – So erleben jüdische Studierende die Stimmung auf dem Campus

Josepha Zastrow
Oldenburg
Berliner Notizen
Keine Parade für Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD)

KURIOSES UND UNGEWÖHNLICHES IM POLITIKBETRIEB Eine Trompete, ein Jogger und (k)eine Militärparade

Hagen Strauß Büro Berlin
Im Barockgarten des Oldenburger Klinikums soll eine Gedenkstätte für die Opfer des Patientenmörders Niels Högel entstehen.

PATIENTENMORDE IN OLDENBURG UND DELMENHORST Klinikum plant Gedenkstätte für Högel-Opfer

Anja Biewald
Oldenburg