• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Wiefelstede

Sozialausschuss: Diskussion über die Entwicklung der Jugendarbeit

23.02.2013

Wiefelstede Wie soll die Jugend- und Sozialarbeit in Wiefelstede künftig aussehen? Darüber hat der Jugend- und Sozialausschuss der Gemeinde diskutiert.

„Wir brauchen uns nicht zu verstecken“, sagte Sigrid Lemp vom Familienservicebüro, als sie das Freizeit- und Bildungsprogramm für Jugendliche dem Jugend- und Sozialausschuss vorstellte. Doch die veränderten strukturellen und demografischen Gegebenheiten in der Gemeinde bieten Diskussionsbedarf. „Kinder und Jugendliche haben sich verändert“, bilanzierte Sigrid Lemp. Die Erziehung werde immer schwieriger, Familien leisteten immer weniger. „Viele Jugendliche brauchen Einzelfallhilfe, zum Beispiel bei der Ausbildungsplatzsuche.

Das Angebot für Jugendliche in Spohle werde wenig genutzt, sagte Kirsten Schnörwangen (CDU), auch in Gristede kämen immer weniger Jugendliche. „Wir werden die Freizeitangebote in der Schule nicht halten können“, sagte Eckhard Klages (Präventionsrat), Konrektor der Oberschule Wiefelstede; zu gering sei das Interesse der Schüler.

Im Sportverein sehe das Engagement von Jugendlichen ganz anders aus, merkte Ralf Geerdes (SPD), stellvertretender Vorsitzender des SVE Wiefelstede, an. Hier wollten die Jugendlichen eben nicht nur „chillen“, sondern sich aktiv einbringen. In vielen Sportbereichen gebe es eine Vielzahl an jugendlichen Trainern.

Ein weiteres Jugend-Thema, über das der Ausschuss diskutierte, war die Ehrung ehrenamtlich engagierter Jugendlicher und junger Erwachsener. Bisher habe es vor allem Ehrungen für lebenslange ehrenamtliche Tätigkeiten gegeben, konstatierte Eckard Klages. Die Idee sei nun, deutlich zu machen, dass man auch die Arbeit der Jugendlichen in Vereinen sehr wertschätze. „Eventuell könnte man einen eigenen Jugendbereich schaffen“, überlegte Klages. Denkbar wären zum Beispiel eine eigene Jugend-Plakette oder eine Extra-Veranstaltung. Auch finanzielle Anreize, die dann wieder für die Vereinsarbeit genutzt werden könnten, seien eine Möglichkeit. Auch sei es wünschenswert, mit der Ehrung ein dem Alter der Geehrten angemessenes Geschenk vorzuhalten.

Dass die bisherige Art der Ehrung nicht erstrebenswert sei für Jugendliche, gab Sigrid Lemp zu bedenken. „Daher müssen andere Formen gefunden werden.“ Man müsse Jugendliche überzeugen, sich überhaupt ehren zu lassen, wusste Geerdes zu berichten. Daher sei es gut, das Thema im Präventionsrat zu besprechen.

Jantje Ziegeler Redakteurin / Online-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2157
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.