DRINGENBURG - DRINGENBURG - Vor 60 Jahren haben sie sich in Eisleben (Sachsen-Anhalt) das Ja-Wort gegeben, heute feiern Elfriede (81) und Hans-Jochen (84) Pech aus Dringenburg ihre Diamantene Hochzeit. „Unsere Söhne Hans-Peter und Wolf-Rüdiger kommen mit ihren Familien aber erst am Sonnabend, weil sie in Süddeutschland leben“, berichtet das Paar. Dann soll gefeiert werden – und es gibt ein Wiedersehen mit den drei Enkelsöhnen und der kleinen Urenkelin. „Heute werden wohl Vertreter der Gemeinde und verschiedener Verbände und Vereine vor der Tür stehen“, schätzt Hans-Jochen Pech, der von 1975 bis 1992 ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Wiefelstede war. Im Hauptberuf arbeitete der im schlesischen Breslau geborene Pech als Rektor der örtlichen Grundschule.
Kennen gelernt haben sich die Pechs 1945 im letzten Kriegsjahr in einem Lazarett in Eisleben. Dorthin war der verwundete Pech eingeliefert worden. „Ich habe dort als DRK-Schwester gearbeitet“, berichtet Elfriede Pech.
Zunächst hatten die Eheleute in Aue und später in Zwickau gelebt, „doch ich war als ehemaliger Offizier in der DDR nicht besonders gern gesehen und so sind wir 1958 übergesiedelt“, erzählt Pech. In die Gemeinde Wiefelstede führte das Ehepaar die Tatsache, dass Pechs Vater sich nach dem Krieg in Oldenburg angesiedelt hatte.
Heute leitet Pech die Senioren-Union Wiefelstede.
