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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Wiefelstede

Hörner Diek erregt Gemüter

02.06.2017

Wiefelstede „Am liebsten würde ich da selbst aufräumen“, machte Sabine Bartels am Donnerstag bei der „Rollenden Redaktion“ der NWZ ihrem Unmut über die Optik an den Regenrückhaltebecken am Hörner Diek in Wiefelstede Luft. Beim Markant-Markt in der Hankenstraße hatte das bunte Redaktionsmobil Halt gemacht – und NWZ-Redakteur Claus Stölting stand für Gespräche bereit.

„Tiefe Fahrzeugspuren“

Sabine Bartels, die direkt an diesem Gelände wohnt, ärgert vor allem, dass nach der Abholzaktion im Februar vieles unaufgeräumt blieb. „Da sind immer noch die tiefen Spuren der Fahrzeuge zu sehen, und überall liegen noch Äste herum“, berichtet die Anwohnerin. Die Gemeinde hatte nach zehn Jahren an den Regenrückhaltebecken erneut eine Abholzaktion gestartet – „eine reine Unterhaltungsmaßnahme“, hatte das Bauamt damals erklärt. Die Aktion diene auch der dauerhaften Verbesserung der Wasserqualität, zudem gelange weniger Laub und Unrat in die Gewässer, hieß es damals. In einer der Einwohnerversammlungen, die Bürgermeister Jörg Pieper im Februar und März im Gemeindegebiet abgehalten hatte, hatte Sabine Bartels das Thema Abholzung auch angesprochen. „Da wurde argumentiert, dass die Becken ein technisches Bauwerk seien, da sie eben der Regenrückhaltung dienten. Aber für viele ist der Bereich Naherholungsgebiet“, machte die Wiefelstederin deutlich, dass der Ärger über den optischen Zustand des Geländes bei vielen Einwohnern groß ist. Ursula Braje stimmte ihr da zu und bestätigte: „Viele Bewohner ärgern sich über den Zustand des Geländes.“

Andere Besucher der „Rollenden Redaktion“ wollten dagegen Positives vor allem über den Hauptort loswerden. Wie Gertrud Simon. Die 86-Jährige war mit dem Fahrrad gekommen und lobte die „freundliche Gemeinde“, die „freundliche Bedienung im Rathaus“ und die „prima Ärzte“ in Wiefelstede. Sie wohnt seit 1971 im Hauptort. Es würde ihr wirklich schwerfallen, wenn sie irgendwann mal wegziehen müsste, weil es gesundheitlich vielleicht nicht mehr geht, berichtete sie. Einen kleinen Kritikpunkt wollte sie dann aber doch loswerden: „Die roten Pflastersteine zwischen Rathaus und Kirche sind im Winter viel zu glatt“, hat sie festgestellt.

Lob für Hauptort

Auch Heinz Friedrichs, der seit seiner Geburt in Bokel lebt, kann sich keine andere Gemeinde vorstellen, in der er leben möchte. Der 73-Jährige sprach von vielen guten Menschen, die in der Gemeinde wohnen. „Und hier kann man noch Platt sprechen“, freute er sich. Gerold Meyer lobte das Leben in Wiefelstede. „Die Geschäfte sind in diesem schönen Dorf auch für Menschen mit Rollator gut zu erreichen“, sagte der Wiefelsteder. Auch Rolf-Dieter Kloppenburg, der vor eineinhalb Jahren von Oldenburg nach Wiefelstede gezogen war, fühlt sich im Ort, wo auch die Tochter mit ihren Kindern lebt, „richtig wohl“.

Kleines Jubiläum

Hermann Berschick war gekommen, um auf das zehnjährige Bestehen des Internet-Cafés für Senioren im Jugendhaus hinzuweisen. Damals hatte der einstige Vorsitzende der Senioren-Union, Hans-Jochen Pech, bei der Gemeinde die Einrichtung eines solchen Cafés beantragt, damit ältere Einwohner sich mit dem Computer vertraut machen können. „Noch heute kommen wir mit zwölf Interessierten dienstags von 14 bis 16 Uhr zusammen. Und Kaffee und Kuchen gibt’s auch“, berichtet Berschick als Sprecher der Gruppe. Und macht damit deutlich, das natürlich auch das Gesellige für die mittlerweile über 80-Jährigen ganz wichtig ist. Am Dienstag wollen sie in Renkens Bauerndiele essen gehen und das Jubiläum feiern. „Dann bleiben die Computer ausgeschaltet“, lacht der Wiefelsteder.

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