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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Wiefelstede

Schiedspersonen: Immer mit Herz und Seele dabei

14.05.2013

Wiefelstede Seine Vorgänger kennt sogar Siegbert Hahn selbst nicht mehr. Und es gibt wohl nur einen einzigen Schiedsmann, der in Niedersachsen länger tätig ist als der Wiefelsteder. Offiziell seit 1983 im Amt, ist Hahn eigentlich schon seit 1970 aktiv, wenn es darum geht, in der Gemeinde Wiefelstede Streitfälle zu schlichten, bevor sie vielleicht vor Gericht landen. Nun hört er nach 43 Jahren auf, ebenso wie Stellvertreterin Ingrid Reese, die das Amt seit 15 Jahren bekleidet (die NWZ  berichtete).

„Neue“ ab 1. Juni aktiv

Gemeinderat und Amtsgericht Westerstede haben bereits die Nachfolger gewählt und verpflichtet: Ab 1. Juni werden Margrit Osterloh aus Spohle als Schiedsfrau und Horst Klockgether aus Wiefelstede als Stellvertreter und Schiedsmann nach dem Motto „schlichten statt richten“ streitende Parteien im Vorfeld von möglichen Gerichtsverhandlungen wieder zu befrieden versuchen – was diese mit Gebühren von maximal 50 Euro übrigens deutlich billiger kommt als der Gang zum Gericht.

Die „neuen“ offiziell ab 1. Juni im Amt

Ab 1. Juni sind Margrit Osterloh aus Spohle als Schiedsfrau und Horst Klockgether aus Wiefelstede als Stellvertreter im Amt. Sie wurden für fünf Jahre gewählt.

Margrit Osterloh führt „Margrit’s Mölkhus“ in Spohle an der Petersfelder Straße. Die 56-jährige ist verheiratet und hat zwei Kinder. Erreichbar ist sie unter Telefon  04458/684.

Horst Klockgether ist Polizist und arbeitet im Polizeipräsidium im Oldenburg im Bereich Personalplanung. Bekannt ist er vielen als Mitglied der Späälköppel Wiefelstä. Der 61-jährige, verheiratet und zwei Kinder, ist erreichbar unter Telefon   04402/60206.

Zur Verabschiedung Hahns und Reeses und zur Einführung Osterlohs und Klockgethers waren am Montag der Landesvorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende der Bezirksvereinigung der Schiedsmänner und Schiedsfrauen, Heinz Memmen und Reinhard Kropp, sowie Jürgen Nienaber, Direktor des Amtsgerichts Westerstede, ins Rathaus gekommen, wo sie auch von Bürgermeister Helmut Völkers begrüßt wurden.

Viel Lob für Hahn

Nienaber bezeichnete Hahn als einen „sehr engagierten Schiedsmann, immer mit Herz und Seele dabei“ und überreichte eine Dankesurkunde des Präsidenten des Landgerichts Oldenburg. Memmen sah in Hahn gar „einen der herausragenden Schiedsmänner im Land“ und übergab – „absoluter Ausnahmefall“ – eine Ehrenurkunde des Bundesverbandes. Auch Stellvertreterin Ingrid Reese dankten alle Anwesenden mit Urkunde und Geschenk für ihre langjährige Tätigkeit.

„Amtsgerichte entlastet“

„Jede gelungene Schlichtung ist toll“, machte Amtsgerichts-Direktor Jürgen Nienaber deutlich, dass die Arbeit der Schiedspersonen die Amtsgerichte entlastet. Seit 2010 ist die Erhebung einer Klage vor Gericht in bestimmten Fällen, die etwa das Nachbarrechtsgesetz betreffen, sogar nur noch zulässig, wenn zuvor eine Schlichtung versucht worden ist. In jeder Kommune auch im Ammerland sind je eine Schiedsperson samt Stellvertreter im – ehrenamtlichen – Einsatz.

Auch Völkers dankte Hahn und Reese für ihre Arbeit. Den Nachfolgern machte er deutlich, wie wichtig Verschwiegenheit sei, um das Vertrauen der Menschen zu haben.

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