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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Wiefelstede

Lob für Engagement der Bevölkerung

13.05.2013

Neuenkruge „An Hartnäckigkeit wird es uns im Dorf auch in Zukunft nicht fehlen“, erklärte Moderator Wilfried Helmsen am Sonntagvormittag beim Festakt anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Neuenkruger Freibades. Helmsen hatte damit unter dem Beifall der Gäste aus dem „kleinen gallischen Dorf“ auf die Rede von Wiefelstedes Bürgermeister Helmut Völkers reagiert, der für die Zukunft die Frage aufgeworfen hatte, ob im Ort die Kraft aufgebracht werden könne, weiter so hartnäckig und gemeinsam für das Bad einzutreten, wie es die Bevölkerung in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder getan hatte.

Eigentlich hatte Völkers in seiner Rede die Frage schon selbst beantwortet: „Wenn Sie sich auch in Zukunft hierfür einsetzen, dann wird das in Rat und  Verwaltung der Gemeinde Wiefelstede nicht überhört werden können“, erinnerte der Bürgermeister indirekt auch an das „Schicksalsjahr 2007“, in dem die Gemeinde das Bad aus Kostengründen schließen wollte und der massive Widerstand in einer extra anberaumten Bürgerversammlung derart groß war, dass die Politik sich letztlich einhellig für den Erhalt des Bades ausgesprochen hatte (die NWZ  berichtete). Völkers hatte zuvor am Sonntag denn auch betont, dass das Freibad, obwohl „im verantwortungsrechtlichen Sinne“ eine Einrichtung der Gemeinde, „gefühlt“ längst eine Einrichtung aller Einwohner Neuenkruges und der Umgebung sei.

Als ein bemerkenswertes Ereignis bezeichnet Landrat Jörg Bensberg die Eröffnung des Bades am 10. Juni 1963; noch bemerkenswerter jedoch sei die Tatsache, dass das Bad „aus der Dorfbevölkerung heraus 50 Jahre habe gehalten werden können“, verwies der Landrat auf den starken Willen im Ort und das vielfältige ehrenamtliche Engagement der Neuenkruger für „ihr“ Bad. Bensberg lobte in diesem Zusammenhang die auch 2007 stattgefundene, sachliche Argumentation im Ort für einen Erhalt des Bades – aber auch die Fähigkeit der Politik, sich überzeugen zu lassen. Letztlich sei er gern anlässlich des Jubiläums gekommen, „um eine tiefe Verbeugung“ auch vor dem Engagement der Dorfbevölkerung zu machen.

Ortsbürgervereinsvorsitzende Traute Stamer verwies nochmals auf die Chronik, die anlässlich des Jubiläums erstellt worden und für einen Euro zu haben sei. „Mittlerweile haven wir viele weitere Geschichten gehört, die mit dem Freibad zu tun haben“, freute sich Stamer, die anschließend gemeinsam mit dem Bürgermeister eine Jubiläumsfahne im Freibad hisste.

Umrahmt wurde der Festakt vom Shantychor Neuenkruge-Borbeck, der auch vor Vertretern aus Gemeinderat und Verwaltung, der evangelischen Kirchengemeinde Wiefelstede und der befreundeten und benachbarter Vereine sang. Am Abend zuvor hatten gut 300 Gäste im Festzelt auf dem Freibadgelände die Feierlichkeiten bereits mit einem Tanzabend eingeläutet. Die Einwohner hatten die Ortseingangsschilder in Neuenkruge mit schönen Girlanden versehen. Die Feierlichkeiten am Sonntag wurden begleitet von Einlagen des Männerballetts des MGV „Frohsinn“ Bokel, des Spielmanns- und Fanfarenzuges Hahn-Nethen, den „Müllmännern“ des Spielmannszuges Wiefelstede, einer Samba-Gruppe aus Oldenburg sowie den Wiefelsteder Showgirls des Karnevalsvereins „lachende Bütt“ Wiefelstede.


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