METJENDORF - „Auf dem Marktplatz wird das Fest nicht so sehr angenommen“, sagt Lars Brokop. Der Veranstalter des dritten Metjendorfer Familienfestes räumt nach der Aktion vom Wochenende trotz des schönen Wetters eine schwache Besucherresonanz ein, „schwächer noch als im Vorjahr“. Nun überlegt er, dass Fest im kommenden Jahr an die Metjendorfer Landstraße zu verlegen und auch die Geschäftsleute einzubeziehen.
Eröffnet worden war das Fest vom zweiten stellvertretenden Bürgermeister Lutz Helm – und schon am Morgen war die Resonanz eher spärlich. „Vielleicht war auch der Zeitraum für die Veranstaltung einfach zu lang angesetzt“, macht sich Brokop bereits Gedanken für das kommende Jahr. Der Versuch, auch die Neubürger auf den Marktplatz zu ziehen, ging fehl – obwohl sich auch die örtlichen Vereine und Institutionen Mühe gegeben hatten, ein Programm für Jung und Alt zusammenzustellen. Brokop machte bei denen, die kamen, vor allem bei den Kindern „reges Interesse“ am vorhandenen Angebot aus. Falkner Manfred Hass aus Ganderkesee präsentierte als ein Programmpunkt seine Greifvögel. Da durfte dann auch schon mal die eine oder andere Frage zu den Vögeln gestellt werden. Auch fürs leibliche Wohl der Besucher war gesorgt worden.
