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17.02.2015
NWZonline.de NWZonline 2015-07-20T16:18:23Z 280 158

Wiefelsteder Haustierbesitzer:
Wo sind unsere Katzen?

Wiefelstede „Luna“ verschwand am 15. Oktober vergangenen Jahres, Tochter „Lilly“ am 10. Januar 2015. Die Katzen gehören Familie Klöhn in der Hamburger Straße 8 in Wiefelstede. Die Klöhns haben dann inseriert und am 24. Januar auch gut 60 Steckbriefe verteilt und eingesteckt – in der Hoffnung auf Hinweise, wo ihre Katzen geblieben sind. Gebracht hat das nichts. Auch eine ausgelobte Belohnung von 1000 Euro für Hinweise, die helfen, die Katzen wiederzufinden, hat bislang nicht geholfen. Dieter Klöhn ist wütend – und traurig, denn er und Ehefrau Waltraud vermissen ihre Katzen.

Als er die hohe Belohnung per Inserat am 3. Februar auslobte, da bat er auch um Hinweise von Menschen, die ebenfalls „Katzenverluste“ erlitten hatten. Ergebnis: „28 verschwundene Katzen in den vergangenen sechs Jahren“, rechnet der Wiefelsteder vor. Schwerpunkt war dabei der Norden und der Südosten Wiefelstedes, hat Klöhn festgestellt. Und er geht davon aus, dass die tatsächliche Zahl nicht wiederaufgetauchter Katzen höher ist, denn: „Nicht alle Menschen lesen die Inserate.“

Schon das Inserat vom 21. Oktober 2014, aufgegeben nach dem Verschwinden „Lunas“, zeigt die Emotionen, die Dieter und Waltraud Klöhn nach dem Verschwinden ihres Lieblings überkamen. „Gesucht: Schwarz-braune weibliche Katze, die entlaufen, oder überfahren, gefangen, vergiftet, erschossen oder erschlagen worden ist“: Bei der Frage, was wohl mit ihren Katzen geschehen ist, verweist Dieter Klöhn auch auf die nächtliche Beobachtung eines weißen Kastenwagens in der Nachbarschaft durch mehrere Personen. Und auch eine Lebendfalle mit einer verletzten Katze darin sei Anfang des Jahres in der weiteren Nachbarschaft auf einem Grundstück gefunden worden, dessen Eigentümer nicht zu Hause waren, sagt Dieter Klöhn: Nachbarn hatten das Klagen des Tieres gehört. Die Katze wurde zum Arzt gebracht. Als Nachbarn die Falle später sicherstellen wollten, da war sie verschwunden.

Ende 2014 sei aus der Nachbarschaft auch Anzeige bei der Polizei in Oldenburg wegen des Verschwindens einiger Katzen erstattet worden, weiß Dieter Klöhn. Nun hoffen er und seine Frau, dass eine nochmalige Erhöhung der Belohnung für wirklich sachdienliche Hinweise, die eventuell auch das Verschwinden so vieler Katzen erklären, den gewünschten Erfolg bringt. „Die Menschen hier vermissen ihre Katzen“, macht er deutlich: „Da sind in vielen Gesprächen auch Tränen geflossen.“

Dieter und Waltraud Klöhn sind für weitere Informationen erreichbar unter Telefon   04402/6754.