Wiefelstede - Dem Sänger und Entertainer Alphonso Williams aus Borbeck (Kreis Ammerland) geht es erneut schlecht. Nach langer Zeit müsse die Familie leider eine unschöne Nachricht überbringen, heißt es in dem Post. Wie die Angehörigen in einem Beitrag auf Facebook erklären, sei Alphonso bereits seit neun Wochen im Krankenhaus – daher sei es in der letzten Zeit still im den 57-Jährigen gewesen. Alphonso habe dies zunächst in seiner Familie behalten, um seine Fans nicht zu beunruhigen. Allerdings stehe es weiterhin ernst um den Sänger, daher habe er seine Familie gebeten, seine Fans zu informieren. „Die Ärzte, das Pflegepersonal, wie auch wir tun alles Erdenkliche, um ihm zu helfen und in dieser Situation zu unterstützen“, heißt es weiter. Im Beitrag auf Facebook zu sehen ist auch ein Foto des Sängers, wie er mit Sauerstoffmaske im Krankenhausbett liegt.

Bereits Anfang dieses Jahres ging es dem Sänger plötzlich so schlecht, dass er notoperiert werden musste. Diagnose damals: Niereninsuffizienz. Nach Monaten der Genesung meldete sich der Sänger Ende April bei Facebook mit den Worten „I’m back“ (Ich bin zurück) und versprach, nun Vollgas zu geben. Es folgten unter anderem Fernsehauftritte, eine Reise in die USA und die Veröffentlichung seiner Single „Thanks for sending Love“. Zu diesem Zeitpunkt habe man gehofft, dass es nun endlich in eine positive Richtung geht, schreibt Familie Williams nun.

Mitte August musste Alphonso Williams dann einen Auftritt beim Stadtfest Nordenham und bei der Zwischenahner Woche absagen. „Leider kann Herr Williams nicht kommen, weil er plötzlich ins Krankenhaus musste und dort noch ein paar Tage bleiben muss“, sagte damals Bookingmanager Rainer Jablonski.

Die Anteilnahme der Fans ist groß: Über 2500 Personen haben auf den aktuellen Beitrag reagiert, wünschen in rund 1100 Kommentaren eine gute Besserung und der Familie viel Kraft. Vom Management gebe es keine weiteren Informationen, weder zur Krankheit noch zum Zustand, erklärte Alphonsos Manager Joe Kahr. Unklar sei, ob es weitere Posts oder eine längere Erklärung geben werde.

Tonia Hysky
Tonia Hysky Redaktion Kultur/Medien