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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Wiefelstede

Bunte Bilder aus der Spraydose

22.07.2019

Wiefelstede „Das war ein richtiger Rekord für unser Museum“, mit diesen Worten begüßte Jens-Gert Müller-Saathoff vom Vorstand des Heimatmuseums am Sonntag die zahlreichen Besucher im Heimatmuseum, die sich die Tags zuvor entstandenen Graffitti-Bilder im Rahmen einer kleinen Ausstellung anschauen wollten. „Die Bilder waren noch nicht ganz trocken, da hingen sie bereits im Ausstellungsraum.“

Der Jugendrat der Gemeinde Wiefelstede hatte zusammen mit dem Heimatmuseum einen Graffiti-Work­shop veranstaltet. „Dieses Angebot müssten wir öfter haben, das hat sehr viel Spaß gemacht!“ Der 13-jährige Jaron war einer von zehn Teilnehmern, die während der Ferienpassaktion die Technik des Graffitisprayens kennenlernen wollte.

Die Begeisterung bei diesem Workshop war den Jungen und Mädchen im Alter zwischen 12 und 16 Jahre anzumerken. „Wir wussten anfangs nicht, wo wir diese Aktion stattfinden lassen können“, sagt Hanna Pilawa, Vorsitzende des Jugendrats. „Durch Zufall kam der Kontakt zum Vorstand des Heimatmuseum zustande und so nahm das Ganze schnell Formen an.“

„Unser Vorstand hat den Workshop zusammen mit dem Jugendrat vorbereitet. An dem Treffen nahm auch Florian Munzer, ein bekannter Sprayer aus Oldenburg teil“, berichtet Jens-Gert Müller-Saathoff. Innerhalb kürzester Zeit waren die zehn Plätze für den Workshop vergeben.

Unter Anleitung der Graffittikünstlerin Mia Himme, die bereits im Metjendorfer Casa ähnliche Angebote machte, gab es zunächst wichtige Informationen, bevor man sich ans Werk machte. Sehr wichtig war es den Organisatoren, die jungen Teilnehmer darauf hinzuweisen, dass Graffitis nur dort entstehen dürften, wo es auch genehmigt ist. Sonst könnten die Sprayer wegen Sachbeschädigung angezeigt werden.

Jeder der Jugendlichen gab sich einen Fantasienamen, den so genannten TAG. Der wurde auf Pappe gesprayt und ausgeschnitten. Im Garten des Heimatmuseums entstanden fantasievolle Graffitis auf 40 mal 50 Zentimeter großen Leinwänden. „Außer den Erwachsenen wollte niemand eine Pause machen, so begeistert waren die Jugendlichen“, sagte Müller-Saathoff.

Am Sonntag wurden die Arbeiten den Eltern und weiteren Besuchen des Heimatmuseums gezeigt.

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