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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Wiefelstede

Museumserweiterung In Wiefelstede: Remise wächst und gedeiht

07.03.2019

Wiefelstede Derzeit an den Wochenenden nicht geöffnet ist das Heimatmuseum in Wiefelstede, die nächste Ausstellung wird erst wieder ab 14. April zu sehen sein, erklärte Eckard Klages vom Vorstand des Vereins Heimatmuseum Wiefelstede. Der Verein nutzt die Zeit, um den Ausstellungsbereich zu renovieren. „Wir streichen derzeit die Wände neu, dichten die durch die zahlreichen Ausstellungen entstandenen Löcher in den Wänden ab“, sagt Klages. Ab 14. April ist dann die Ausstellung „Farbe und Feuer“ mit Malerei, Collage und Keramik geplant: Die Werke von Anke Ibe (Oldenburg) und Anke Otto (Ofen) sind dann an den Wochenenden bis zum 12. Mai zu sehen.

Fleißig gebaut wird derweil im Bereich der Dauerausstellung auf dem Freigelände hinter dem Galeriebereich. Dort entsteht eine Remise, die später in einem 20 Quadratmeter großen, geschlossenen Bereich das Werkzeug des Vereins aufnehmen und zudem im knapp 40 Quadratmeter großen, offenen Bereich Veranstaltungsort etwa für Chorauftritte oder andere Veranstaltungen sein soll. Die Remise rundet die Dauerausstellung des Museums mit historischen Werkstätten ab. Das Ensemble – so hofft Klages – könnte im Mai offiziell eröffnet werden.

Finanzierung aus Leader-Projekt

Finanziert wird die Remise aus Mitteln des Europäischen Leader-Programms. Die Gemeinde, die Eigentümerin des Museumsgeländes und somit auch Bauherr ist, hatte Anfang 2018 einen Antrag auf Förderung aus Mitteln des „Leader“-Programms gestellt. Im November 2018 war dann eine Förderung in Höhe von 61 600 Euro durch das Amt für regionale Landesentwicklung in Oldenburg bewilligt worden – gut ein halbes Jahr später als von der Gemeinde zunächst angenommen, wie Uwe Siemen vom Fachdienst Finanzen und Schulen im Rathaus erklärte. Die Ausschreibung der Arbeiten für den Bau der Remise erfolgte gleich im Anschluss, seit vergangener Woche wächst nun die Remise in die Höhe. „Die Maurerarbeiten für die Remise sollen voraussichtlich Ende März beginnen“, meint Siemen.

Mit den bewilligten Fördergeldern soll auch noch eine Umwegung auf dem Freigelände geschaffen werden, damit Besucher trockenen Fußes an die Gebäude der Dauerausstellung kommen können. „Die Ausschreibung für diese Arbeiten soll noch in diesem Monat erfolgen“, sagte Siemen.

Historische Werkstätten und ein Kolonialwarenladen

Mehrere historische Werkstätten sind dort künftig zu sehen: eine Stellmacherei, eine Schuhmacherwerkstatt, ein Frisörsalon, ein Kolonialwarenladen und eine Schmiede. Das Konzept für den gesamten Dauerausstellungsbereich hatte noch der bereits verstorbene, frühere Vorsitzende des Vereins, Wolfgang Hase, erstellt. Aus den Fördermitteln ist zudem die Errichtung eines Sichtschutzzauns hin zum benachbarten Seniorenzentrum Patrineum geplant.

Ob in den historischen Werkstätten Besuchern auch demonstriert werden soll, wie dort früher praktisch gearbeitet wurde, ließ Klages offen. „Wir bilden Mitglieder des Vereins zunächst für Führungen aus“, machte er deutlich, dass er sich darüber hinaus praktische Demonstrationen in den Werkstätten derzeit nur unregelmäßig vorstellen könnte. „Klages: „Aber wir wären froh, wenn sich entsprechende Handwerker für solche Aktionen melden würden.“ Endlos Zeit für den Abschluss der Bauarbeiten hat die Gemeinde übrigens nicht. Siemen: „Bis Mitte Juli müssen alle Abrechnungen beim Amt für Landesentwicklung in Oldenburg vorliegen.“

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