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Orks und Feen ziehen in den Landkreis Aurich Wiesmoor wird ins Mittelalter versetzt

Von links nach rechts: Ork (Micha Bracklo), Wendigo (Jim J. Baker), Troll (Leon Kegelmann), Harpie (Nina Klassen) und Waldkobold (Melly Reck) freuen sich auf den Mittelaltermarkt.

Von links nach rechts: Ork (Micha Bracklo), Wendigo (Jim J. Baker), Troll (Leon Kegelmann), Harpie (Nina Klassen) und Waldkobold (Melly Reck) freuen sich auf den Mittelaltermarkt.

Wiesmoor - Feen, Trolle und Orks streifen über die Wiese am Wildbach in Wiesmoor. Spaziergänger bleiben stehen und bewundern die aufwendigen Kostüme. „Wir proben für die Nacht der Mythen“, sagt Nadine Müller vom Verein historika. Dieses Spektakel ist der Höhepunkt des Mittelaltermarktes, der vom 11. bis zum 12. September seine Pforten auf der Wiese an der Freilichtbühnenstraße öffnet.

35 mythologische Figuren hat Nadine Müller anhand von Schilderungen in Büchern und aus ihrer Fantasie kreiert. „Sie gehören zur Geschichte des Mittelalters wie das Feuer auf dem gekocht wurde“, so Müller. Alle Kostüme hat sie per Hand geformt und genäht. Ein kräftiger Ork, anmutige Nymphen und ein Wendigo, ein schauriges Wesen mit leuchtenden Augen und einem Hirschgeweih gehören dazu.

Kostüm- und Feuershow

Besucher können diese mystischen Wesen am 11. September um 21 Uhr erleben. „Es öffnet sich dann das Tor zur Anderswelt“, erklärt Müller. Aus einem riesigen Baum mit Pforte treten die Figuren hervor. „Wir möchten die Wesen der alten Zeit lebendig machen, die Zuschauer verzaubern und zeigen, wo die Geschichten ihren Ursprung haben.“ An Tischen liegen kurze Beschreibungen von den Figuren, die aus mittelalterlichen Geschichten der ganzen Welt entstammen. „Einige Figuren kennt vielleicht nicht jeder und so kann anhand der Texte geraten werden, um welche Gestalt es sich handelt.“ Ungefähr zwei Stunden dauert die Show „Nacht der Mythen“. Mit dabei sind die Künstler „Curiositas“ mit einer Feuershow. Wegen Corona gibt es Sitzplätze und die Taverne bedient die Besucher.

Neben der Darbietung am Abend gibt es auch tagsüber einiges zu entdecken. Kinder können auf Ponys reiten oder sich von einer Meerjungfrau Geschichten vorlesen lassen. Ihr Geschick mit Pfeil und Bogen können sie ebenfalls austesten. Stände mit typisch mittelalterlichen Produkten wie geschnitzte Hörner, Leder- und Töpferwaren laden zum Stöbern ein. Mittelalterliche Musik untermalt die Veranstaltung.

Chip-System auf Gelände

Einlass ist am Samstag, 11. September, ab 11 Uhr. Es gilt die 3-G-Regel – geimpft, genesen, getestet. Am Eingang steht ein Zelt, an dem sich ungeimpfte Gäste ab 12 Jahren testen lassen können. Der Eintritt beträgt sieben Euro. Kinder unter 12 Jahren dürfen kostenlos auf den Markt. Jeder Besucher bekommt am Eingang einen Chip, den er beim Verlassen des Geländes wieder abgibt. „Das ist ein Pfandsystem, damit wir regulieren können, wie viele Personen auf dem Markt sind. Am Ausgang bekommt man fünf Euro zurück“, erklärt Müller. Auf dem Gelände soll es entlang der Stände eine Laufrichtung geben. In Zelten wird darum gebeten eine Maske aufzusetzen.

Die Öffnungszeiten sind am Samstag, 11. September, von 11 bis 23 Uhr und am Sonntag, 12. September, von 11 bis 18 Uhr.

Katrin von Harten-Wübbena
Katrin von Harten-Wübbena Redaktion Wittmund
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