WIESMOOR - 'Ursula Braun malt abstrakt bis gegenständlich und bezieht alle möglichen Untergründe mit ein - neben Stoff, Tapeten und Kartonagen sogar einmal die Presspapperückwand eines Schrankes', schilderte Ideengeber Ewald Hennek jetzt in einem Pressegespräch in der Wiesmoorer Blumenhalle
Zusammen mit seiner Ehefrau Ingrid, die Schwester der Kunstschaffenden, sowie Markus Zöbelein, Vorsitzender des mitveranstaltenden Kultur- und Kunstkreises, Vereinsmitglied Dr. Gerd Breucker und Tourismuschef Dirk Gerlach gab Hennek schon einmal einen Einblick in das, was die Besucher der Blumenhalle vom 19. August bis 15. Oktober unter der Ü;berschrift 'Kunst aus Bethel' erwartet.
Beweggrund des Wiesmoorer Ehepaares Ingrid und Ewald Hennek und auch der Unterstützer vom Kultur- und Kunstkreis ist es, auf die segensreiche Arbeit der Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel aufmerksam zu machen. 'Dass in Bethel viele Menschen teilweise mit schwersten Behinderungen betreut werden, ist sicherlich bekannt. Dass in vielen Fällen jedoch die Kunst als Schlüssel zur erfolgreichen Behandlung dient, ist vielleicht nur wenigen bewusst', unterstrich Ewald Hennek. Die Präsentation im Blumenreich stehe daher stellvertretend für viele Künstler in Bethel. Die Betheler Stiftungen wollen anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens ein neues Zentrum für kranke Kinder mit 146 Betten bauen. Da das Vorhaben auf 60 Millionen Euro veranschlagt ist, sind Spenden zur Umsetzung derzeit besonders willkommen. Hennek: 'Unsere Ausstellung soll den Besuchern Bethel vor Augen führen.'
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