Wiesmoor/Oldenburg - Derzeit beschäftigt sich das Wiesmoorer Unternehmen kompackt61 GmbH mit Produktentwicklungen im Bereich von Kühlelementen, „um diese im Sinne der Nachhaltigkeit zu innovieren“, wie Mitarbeiter Steffen Neumann berichtet. So freut es die Blumenstädter, dass sie im begonnenen Wintersemester in diesem Rahmen mit Studierenden des Lehrmoduls Sustainable Venturing der Universität Oldenburg an dieser Neuerung arbeiten können. „Es wird den Studenten ermöglicht, die theoretisch erlernten Inhalte praxisbezogen umzusetzen“, erklärt Neumann. Seine Firma Kompackt mit Sitz am Hopelser Weg in Wiesmoor-Wiesederfehn ist ein junger Hersteller und Anbieter von nachhaltigen Versandverpackungslösungen als Alternative zu synthetischen Materialien. Steffen Neumann: „Den Kern unserer Produkte bildet die nachwachsende Naturfaser Jute, die aufgrund ihrer natürlichen Eigenschaften ebenso leistungsstark ist wie beispielsweise Styropor.“

Versender von sensiblen Waren wie Lebensmittel oder Pharmaka müssten somit keine Kompromisse hinsichtlich der Isolierleistung und der ökologischen Nachhaltigkeit eingehen.

Das Modul, welches an der Universität Oldenburg gemeinsam mit der Professur für Innovationsmanagement & Nachhaltigkeit und der Stiftungsprofessur Entrepreneurship durchgeführt wird, richtet sich an Studierende, die sich für die Gründung und die Innovation im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens interessieren.

Studenten sollen nachhaltige Problemlösungen mit und für junge und etablierte Unternehmen als Praxispartner erarbeiten. Das Kick-off Meeting fand in der einladenden, modern gestalteten Fabrikhalle des Gastgebers Zukunft.unternehmen in Oldenburg statt. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit. Kompackt61 erfüllt perfekt den Anspruch des Moduls: Gemeinsam mit regionalen Unternehmenspartnern innovative Nachhaltigkeitslösungen zu entwickeln und zur Umsetzung zu bringen“, betonte Prof. Dr. Klaus Fichter, Leiter des Moduls Sustainable Venturing.

Als Praxispartner erhielt Kompackt im Rahmen der Veranstaltung die Möglichkeit, sich den Studierenden vorzustellen und so einige Studenten für die Zusammenarbeit zu gewinnen. Nach einem anschließenden Austausch zwischen Studierenden, Praxispartnern und Lehrenden erfolgte basierend auf den Interessen der einzelnen Studenten ein Matching mit den Unternehmen.

„Das erste gemeinsame Treffen mit unserer Projektgruppe zur Entwicklung erster Ideen fand bereits statt“, berichtet Steffen Neumann. Nun freue man sich, in den kommenden Monaten gemeinsam an neuen Innovationen mit dem Fokus auf nachhaltige Kühlelemente zu arbeiten. Für Mitte Februar ist im Core Oldenburg die Abschlusspräsentation der Ergebnisse geplant.

Detlef Kiesé
Detlef Kiesé Redaktion Wittmund