WIESMOOR - Die Fußballer von Germania Wiesmoor haben im Bezirkspokal nur knapp eine Überraschung verpasst. Vor heimischer Kulisse bot der Bezirksliga-Aufsteiger am Freitag dem Landesligisten Grün-Weiß Firrel lange Zeit die Stirn, musste sich am Ende aber mit 2:3 (1:2) geschlagen geben. 'Wenn man verliert, dann so', gewann Wiesmoors Trainer Uwe Groothuis dem Erstrunden-Aus etwas Positives ab.
Die Hausherren begannen die Partie abwartend. 'Ein frühes Gegentor wollten wir unbedingt verhindern', berichtete Groothuis. Das Vorhaben gelang auch – zumindest in der Anfangsviertelstunde. Doch dann nahm sich Firrels Manuel Suda ein Herz und erzielte aus 25 Metern sehenswert das 1:0. Davon ließen sich die Wiesmoorer aber nicht aus der Ruhe bringen und glaubten weiterhin an ihre Chancen. Auch das zweite Gegentor in der 38. Minute durch Lasse Härtel änderte daran nur wenig, obwohl Uwe Groothuis nachdenklich wurde. 'Wenn man 0:2 hinten liegt, läuft man Gefahr, dass die Partie dann auch schnell entschieden und deutlich wird', gab Groothuis einen Einblick in seine Gedanken nach dem 0:2. Nicht aber am Freitag im Wiesmoorer Stadion: Noch vor dem Seitenwechsel schlugen die Gastgeber in Person von Hendrik Schulz, der per Volleyabnahme traf, zurück.
Mit Wiederbeginn machte die Groothuis-Elf dann da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatte. Sie kaufte dem Favoriten aus Firrel, dank sehr hohem läuferischen Aufwand, immer mehr den Schneid ab und dieser Einsatz wurde mit dem Ausgleich belohnt. Nach starker Vorarbeit von Amar Karan traf Schulz zum 2:2 und machte damit seinen Doppelpack perfekt. Anschließend drängten die Wiesmoor auf den Führungstreffer, dieser fiel aber erneut auf der anderen Seite. Nach einem Steilpass lief Manuel Suda alleine auf Wiesmoors Jens Looger zu und überlupfte den herauseilenden Keeper gekonnt. Im Anschluss setzte Wiesmoor zur Schlussoffensive an, doch mit etwas Glück und viel Geschick gelang es dem Landesligisten, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen.
'Wir haben uns sehr gut verkauft und über 90 Minuten alles gegeben. Schade, dass es am Ende nicht gereicht hat. Dennoch können wir auf diese Leistung aufbauen', war Uwe Groothuis trotz des Pokal-Aus zufrieden.
