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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

APPELL: „Attacken sollten rasch ein Ende finden“

26.11.2008

WILDESHAUSEN Zu einem fairen, ehrlichen und konstruktiven Umgang in der Wildeshauser Kommunalpolitik haben 34 Bürgerinnen und Bürger aufgerufen. In einem Brief an Bürgermeister Dr. Kian Shahidi und die Mitglieder des Stadtrates nehmen sie grundsätzlich Stellung zu Inhalt und Stil der „Zusammenarbeit“ zwischen Bürgermeister und einigen Ratsherren. „Die seit Monaten bei jedem sich bietenden Anlass öffentlich ausgetragenen Differenzen und Attacken auf den (politisch) Andersdenkenden und Gegner verurteilen wir. Sie sollten ganz schnell ein Ende finden“, heißt es in dem Schreiben. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem der frühere Schulleiter Gerhard Hillebrandt, der Grafiker Hartmut Berlinicke, die evangelischen Pastoren Dörte Hartung und Matthias Selke sowie Kantor Ralf Grössler.

Die Verfasser fragen nach der Kultur im Stadtrat, in den Ausschüssen und der Verwaltung, nach dem Stil und dem Niveau der politischen Debatte und nicht zuletzt nach der Vorbildfunktion für die Jugend. Weiter heißt es: „Welche Auswirkungen sich aus dem gezeigten Verhalten ergeben, darüber mag man gar nicht nachdenken. Fest steht aber: Das häufig reflexartige Verhalten mit den Attacken ist selten konstruktiv und wird nicht der Sache dienen. Es schadet dem Ansehen der Stadt, ist nicht im Interesse der Bürgerinnen und Bürger und kann auf die Bediensteten der Stadt nur demotivierend wirken. Diese Kommunikation der Hauptakteure während der letzten Monate mit all den Peinlichkeiten, Verletzungen, Vorwürfen und Unterstellungen wird dazu führen, dass die Politikerverdrossenheit nur noch größer und deutlicher wird.“

Durch das öffentliche Austragen der Konflikte mit Vorwürfen, Schuldzuweisungen und einseitigen Darstellungen würden immer auch Menschen verletzt und gedemütigt. Für eine gute Kommunalpolitik sei es „absolut kontraproduktiv“. Die Unterzeichner betonen: „Über unterschiedliche politische Überzeugungen, verschiedene Verhaltensweisen und alternative Vorgehensweisen darf und muss gestritten werden, aber doch bitte fair, ehrlich und konstruktiv. Wie eine neue Arbeitsbasis und ein verlässlicher Rahmen für ein gedeihliches Miteinander und für eine konstruktive Kommunalpolitik gefunden werden kann, darüber sollten alle, die im Rathaus Verantwortung tragen und am Gelingen einer guten Politik vor Ort interessiert sein müssen, gemeinsam nachdenken. Ein tragfähiger Konsens wäre für die Stadt und für die betroffenen Menschen ein Segen.“ Man sei überzeugt, dass dies bei gutem Willen gelingen könne.

Die Unterzeichner

Hartmut Berlinicke, Maria Berlinicke, Bodo Bode, Rudolf Boning, Heinrich Brüggemann, Carsten Bruhns, Johanna Dägele, Ralf Eggers, Sonja Grünewald, Gerhard Hillebrandt, Mona Heimermann, Detlef Heimermann, Helmuth Huntemann, Ulrich Imig, Horst Jähnel, Gerd Jacoby, Wolfgang Jöllenbeck, Ute Kaske-Bode, Dietmar Klück, Bernhard Mai, Dr. Justus Pohl, Ralf Röhl, Horst Römer, Thams Schwierzi, Mathhias Selke, Bernd Sontag, Horst Strömer, Andreas Ueberschär und Tjard Wildeboer, alle aus Wildeshausen, sowie Ralf Grössler, Dötlingen, Dörte Hartung, Hatten, Matthias Holthaus, Kirchhatten, Dr. Christian Steinkamp, Dötlingen, Johann Strudthoff, Huntlosen

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