Bühren - Kaum wieder zu erkennen ist der Schützenplatz in Bühren: Im Rahmen der Dorferneuerung ist nicht nur die Auffahrt auf die Kreisstraße neu gestaltet worden, sondern auch die Fahrflächen beim Schützenheim wurden befestigt. „Da der Platz von Radtouristen als Rastplatz gern genutzt wird, haben wir auch an Fahrrad-Anlehnbügel und Sitzmöglichkeiten gedacht“, freut sich Marleen Meinel vom Fachbereich Bau der Stadt Wildeshausen. Mit Bäumen und Sträuchern, die in Kürze gepflanzt werden, werde die Anlage zudem optisch aufgewertet und ein Sicht- und Windschutz erstellt. „Auch die Parkplätze, die mit Schotterrasen versehen sind, werden sich demnächst noch deutlich grüner präsentieren“, betont sie.
Die Kosten der Umgestaltung belaufen sich auf 105 000 Euro. 60 Prozent davon trägt das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems.
Die Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Planungsbüro Mumm und Partner sowie der Baufirma Borchers lobt der Vorsitzende des Schützenvereins Bühren, Wolfgang Helms: „Wir sind mit unseren Anregungen immer auf offene Ohren gestoßen und super einbezogen worden.“
Als Wertschätzung für die dörfliche Bevölkerung empfinden die Vereinsmitglieder Hella Pauley und Hendrik Hempelmann die aktuelle Aufwertung des in die Jahre gekommenen Schützenplatzes. „Das ist hier ja schließlich auch der Treffpunkt aller Dörfer aus der südlichen Landgemeinde in einer Zeit, wo die Gaststätten immer weniger werden“, merkt Pauley an.
„Wir werden das auf jeden Fall in Schuss halten“, verspricht Hempelmann. In Eigenleistung pflastert der Schützenverein zum Beispiel jetzt die Fläche direkt am Schützenheim, wo bei Festen das Zelt steht. „Auch im Schießstand selbst wird in der nächsten Zeit noch so einiges erneuert“, ergänzt Helms.
Seinen 150 Mitglieder zählenden Verein sieht er gut aufgestellt. „Wir kennen natürlich die Probleme, Nachwuchs oder Kandidaten fürs Königsschießen zu finden, aber noch bin ich sehr zufrieden“, lobt der Vorsitzende.
Auch die Zusammenarbeit mit der freien Christengemeinde, die ihr „Jesus-Zentrum“ im benachbarten ehemaligen Dorfgasthof hat, klappe gut. „Jeder macht zwar sein Ding, aber wenn zum Beispiel bei Kirchentagen oder Feiern Parkplätze benötigt werden, hilft man sich gegenseitig“, erläutert er.
Die Umgestaltung des Schützenplatzes in Bühren ist eine der letzte Maßnahmen der Verbunddorferneuerung Wildeshausen, die bis 2019 abgeschlossen sein wird. „Wer jetzt noch privat etwas fördern lassen möchte, sollte sich beeilen“, gibt Meinel abschließend mit auf den Weg.
