Wildeshausen - Alle Jahre wieder besucht Bürgermeister Kian Shahidi am Heiligabend Menschen, die an diesem Tag Dienst zum Wohle der Allgemeinheit tun – diesmal die Polizei und den Malteser Hilfsdienst.
Zunächst überreichte der Bürgermeister den diensthabenden Beamtinnen und Beamten bei der Polizei ein Paket mit Leckereien, „um den Dienst zu versüßen“, wie er sagte. Für die Feiertage wurde die Mannschaft verstärkt, eine genaue Zahl wollte der neue Leiter des Kommissariats Wildeshausen Markus Voth jedoch nicht nennen. Er weiß jedoch, dass er sich auf seine Kolleginnen und Kollegen verlassen kann. Schon seit seiner Amtseinführung in Wildeshausen sei er von deren Arbeit begeistert, berichtete Voth. Er weiß, dass er am Heiligabend und an allen anderen Feiertagen – ob Weihnachten, Silvester oder Neujahr – ein gut aufgestelltes Team hat.
Erfahrungsgemäß wissen die Beamten natürlich schon, was auf sie zukommen kann. Doch glücklicherweise liegen die Feiertage in diesem Jahr günstig. „Wenn einzelne Familienmitglieder zu lange zusammen sind, ist das nicht immer von Vorteil. Denn es können Familienkonflikte entstehen, die einen Polizeieinsatz erforderlich machen“, scherzte Polizeioberkommissar Kevin Schwarzer. Was aber alles passieren kann, das kann niemand voraussehen.
Bis vor Kurzem gab es mit Karl-Heinz Steuer noch einen Kontaktbeamten, der sich um die Nähe der Bürger zur Polizei kümmerte. Doch der ist inzwischen in den Ruhestand versetzt worden. „Da im Augenblick hierfür keine Neubesetzung vorgesehen ist, muss diese Aufgabe nun von allen Beamten erfüllt werden,“ so Markus Voth.
Einen Besuch stattete Kian Shahidi außerdem der Rettungsstation des Malteser Hilfsdienstes ab. „Das hat für mich schon Tradition, denn ich bin stolz darauf, dass es in Wildeshausen auf allen Ebenen im Rettungsdienst, ob bei den Maltesern, der Feuerwehr oder Polizei, so gut klappt“, lobte er den Dienststellenleiter Georg Rehaag.
Mit drei Fachkräften wurde der Rettungsdienst im Zweischichtsystem über die Feiertage besetzt. Auch hier spielen Erfahrungen aus den Jahren zuvor eine Rolle. Bis zu sieben Einsätze habe es bereits gegeben.
Und wenn die bereitgestellten Kapazitäten nicht ausreichen, kommen die benachbarten Rettungsdienste oder die ehrenamtliche Schnelleinsatzgruppe (SEG) dazu. Georg Rehaag lobte außerdem die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, die sehr gut funktioniere.
