Wildeshausen - Der Countdown an der Gildeuhr in der Innenstadt ist mittlerweile die inoffizielle Eröffnung des Wildeshauser Gildefestes. Zumindest für die jungen Leute. Diesmal aber mischten sich auch einige Offiziere in die Menge.
So nahm Oberst Ernst Frost direkt an der Gildeuhr das Bad in der Menge und genoss sichtlich die Beifallsrufe nach dem Herunterzählen der letzten zehn Sekunden bis zum Beginn der fünften Jahreszeit in der Kreisstadt.
Doch auch ohne Gildeobrigkeit feierte das Jungvolk. Mit dabei waren auch viele Gildeclubs, die bereits am Nachmittag den Gilde-Cup im Krandelstadion als buntes Fußballturnier ausgetragen hatten.
Allerdings gab es auch diesmal wieder Ärger, da einige Besucher Bengalisches Feuer abbrannten. Gleichwohl fielen sich um Mitternacht Hunderte in die Arme. Nur eines fiel auf: Das Wildeshausen-Lied stimmte diesmal niemand an. Es fehlte ein Stimmungsmacher an der Uhr, der den Anfang machte. In den Vorjahren hatte noch Patrick Wendler das Gilde-Volk gekonnt in Stimmung versetzt.
