Wildeshausen - Die Erntekrone aus Düngstrup hängt nun im Wildeshauser Stadthaus. Am Mittwochnachmittag schulterten Kurt Hagelmann und Tim Pieper die Eisenstange, an der die Erntekrone hing und marschierten in Begleitung weiterer Mitglieder der Dorfgemeinschaft Düngstrup, des Ortslandvolkverbandes Wildeshausen, des Landfrauenvereins Wildeshausen-Dötlingen und der Landjugend über den Marktplatz zum Stadthaus.
Schon vor dem Eingang nahm der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Sasse die Gruppe in Empfang und ging mit ihr ins Foyer des Verwaltungsgebäudes. Dort hängten die Gäste die Erntekrone für jeden sichtbar auf einen Holzständer.
Sasse begrüßte, dass die Erntekrone nach dem Fest und dem Dankgottesdienst nun im Stadthaus ist. Dann könnten die zahlreichen Bürger mit Migrationshintergrund die Erntekrone sehen und damit ein Stück hiesiger Kultur. Im Rathaus werde ihnen Auskunft über die Bedeutung der Erntekrone gegeben.
Aber auch für die Einheimischen sei die Erntekrone ein wichtiges Zeichen, so der stellvertretende Bürgermeister. „Die Erntekrone ist ein guter Anlass, ein paar Minuten innezuhalten und darüber nachzudenken, wie die Nahrungskette funktioniert und wo unser Essen herkommt.“
Der Vorsitzende des Heimatvereins Düngstrup, Hergen Stolle, bedankte sich für die Einladung aus dem Stadthaus. Damit werde die Verbundenheit von Landvolk und Stadt dokumentiert. Bei Kaffee und Kuchen im Ratssaal tauschten sich beide Seiten noch aus.
