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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

ARCHÄOLOGIE: Erst Konzept, dann Standortwahl

06.05.2008

KLEINENKNETEN Unterstützung für das große Ziel einer archäologischen Freilichtanlage in Wildeshausen hat Bürgermeister Dr. Kian Shahidi dem 1. Vorsitzenden des Fördervereins Urgeschichtliches Zentrum Wildeshausen (UZW), Hans-Werner Beissert, signalisiert. „Wir begleiten das sehr positiv“, sagte Shahidi, der sich am Montag erstmals nach seiner Wahl im Herbst 2006 im Museum Urgeschichte bis Neuzeit in Kleinenkneten informierte. Der Standort des späteren „Urgeschichtlichen Zentrums“ sei aber zweitrangig, betonte der Bürgermeister.

Beissert will die Begeisterung für die archäologischen Schätze der Region neu entfachen. Wildeshausen mit den Großen Steinen von Kleinenkneten sowie dem Pestruper Gräberfeld sei das Zentrum der „klassischen Quadratmeile der deutschen Vorgeschichte“, so der 67-jährige Forscher. Sein Museum in Kleinenkneten könnte als „Keimzelle“ der späteren archäologischen Freilichtanlage mit einer Erlebniswelt für Groß und Klein angesehen werden. Während Beissert noch vor einiger Zeit das „Zentrum“ gern in der Nähe des Gräberfeldes gesehen hätte, will er sich nun nicht mehr auf einen Standort festlegen. Denkbar ungeeignet sei allerdings der Bahnhof.

Als „Speerspitze“ des Vereins UZW solle ein Arbeitskreis Ideen für das spätere „Urgeschichtliche Zentrum“ sammeln sowie ein Finanzierungskonzept erarbeiten. „Erst wenn die Finanzierung steht, sollten wir an die Standortwahl gehen“, betonte Shahidi. Er regte an, sich um europäische Fördermittel zu bemühen. Dem Arbeitskreis gehören neben Shahidi und Beissert Christa Plate, Stefan Mahlstede, Archäologin Svea Mahlstedt, Volker Schmidt, Regina Dörrie und Holger Lehmensiek an. Beissert zufolge hat der Arbeitskreis bislang sechsmal getagt.

Auch die Stadt Wildeshausen ist kürzlich dem Förderverein UZW beigetreten (die NWZ berichtete). Die Mitgliederzahl sei damit auf 36 gestiegen. Wie Beissert sagte, finde demnächst die Jahreshauptversammlung statt.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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