Wildeshausen - Von weißen Tauben ist die Rede, aber auch von Krieg, Kinderarbeit und sogar von Fußballer Cristiano Ronaldo. Anlässlich des Weltfriedenstages, der an diesem Freitag, 21. September, begangen wird, beschäftigten sich Schüler der Wildeshauser Schulen mit dem Begriff „Frieden“ – auf lyrische Weise. Die Gedichte können seit diesem Mittwoch in den Schaufenstern der Wildeshauser Innenstadt bestaunt werden.

Ingeborg Jacoby vom Arbeitskreis „Für Demokratie und Toleranz“ aus dem Präventionsrat der Stadt hatte gemeinsam mit Vera Knapp (Hauptschule), Ulrich Becker (Hunteschule), Sabrina Gleißner (Holbeinschule) und Charlotte von Olearius (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt) zu dieser Aktion aufgerufen.

„Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden“, fasst Jacoby die Beteiligung der Schüler zusammen. Insgesamt 138 Gedichte werden für eine Woche in Schaufenstern von gut 30 Geschäften in der Innenstadt zu lesen sein.

Doch damit nicht genug: An diesem Freitag findet ab 11 Uhr auf dem Stellmacherplatz in Wildeshausen beim Stadthaus eine kleine Feierstunde statt. Dabei sollen jeweils zwei Gedichte der teilnehmenden Schulen (Hauptschule, Hunteschule, Realschule, Gymnasium, Privatschule Gut Spascher Sand) vorgetragen werden.

Der Stellmacherplatz werde dann auch mit vielen, von den Schülern selbst gebastelten Friedenstauben geschmückt sein, verriet Jacoby. Die Kunstwerke werden in den Bäumen aufgehängt. Die Tauben werden aber nicht nur dort, sondern auch rund um die Grundschulen in den Bäumen verteilt.