Wildeshausen - „Cumin“, „Halwa“ und „Falafel“: Am Montagvormittag lernten im Jugendzentrum Wildeshausen elf Kinder ungewöhnliche Geschmacksrichtungen kennen. Die Teilnehmer der Ferienpassveranstaltung „Arabische Küche“ bereiteten zwei Stunden lang arabische Gerichte mit dem Leiter Roni Moklaschi aus Israel zu.
Auf der Speisekarte standen Falafel und Schokoladenkuchen mit Puffreis. Als Vorspeise gab es Halwa, eine typisch arabische Süßwarenspezialität. „Im Arabischen essen wir Halwa auf Brot, es schmeckt wie Sesambutter“, erklärt Moklaschi.
Das typisch arabische Dessert, der Puffreis, wurde zuerst vorbereitet, denn dieses muss lange kalt stehen. Dann rollte die Hälfte der Kinder den Pitateig aus, während die anderen Teilnehmer mit der Falafelpaste beschäftigt waren. „Ihr müsst darauf achten, dass die Pitataschen nicht zu dünn werden“, erklärt Moklaschi. In einem arabischen Pitaofen werden die Taschen für 30 Sekunden gebacken. „Das geht weitaus schneller als in einem üblichen Ofen“, so Moklaschi.
Zunächst zermahlten die Kinder Kichererbsen, Knoblauch, Zwiebel und Petersilie in einem Fleischwolf. Arabische Gewürze wie Cumin verhalfen der frittierten Paste zu dem besonderen Geschmack. Zum Schluss wurde die Falafel mit Gemüse und Sesamsoße serviert. „Wir verwenden oft wenig bekanntes Gemüse, wie Okraschoten“, sagt Moklaschi. Da arabische Zutaten für deutsche Gaumen einen gewöhnungsbedürftigen Geschmack haben, kochte der Israeli ein einfaches Rezept.
