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SSV Jeddeloh trennt sich von Trainer Key Riebau
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Aktualisiert vor 10 Minuten.

Fußball-Regionalligist Im Ammerland
SSV Jeddeloh trennt sich von Trainer Key Riebau

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

Königsthron in US-amerikanischer Hand

30.05.2012

WILDESHAUSEN Er meinte es wirklich ernst: „Ja, ich will gewinnen“, sagte Erik Beyer, als er nach dem ersten Durchgang des Königsschießens im Krandel gefragt wurde, ob er überhaupt seinen Verpflichtungen in Wildeshauser als Majestät der Gilde nachkommen könne. Und er gewann: Punkt 19.49 Uhr holte der US-Amerikaner aus Jackson/Tennessee den Papagoy von der Stange. „Wir können alles. Auch Englisch“, sagte Bernd Schröder, Majestät im Jahr 2005. Und Ex-König Jörg Flege, der Beyer zunächst begleiten durfte, ergänzte: „Die Gilde ist international.“

Bei guten äußeren Bedingungen war am Dienstag eines der größten Regimenter aller Zeiten in den Krandel ausmarschiert – sage und schreibe 2650 Schwarzbefrackte, Offiziere und Musiker. Im Krandel herrschte beste Volksfeststimmung. Nach der „Feuertaufe“ im Vorjahr bewährte sich abermals das neue Schießhaus. Um 18.15 Uhr instruierte Artur Gabriel, der Vorsitzende des Schießausschusses der Gilde, seine Helfer. Dann ging es los. Insgesamt 26 Anwärter auf den Königstitel traten in den Schießstand – drei mehr als im Vorjahr. Unter den Anwärtern waren viele bekannte Gesichter, darunter Timo und Jörn Poppe, Andreas Tonn oder André Jäger. Geschossen wurde in vier Gruppen.

Doch bereits bei der ersten Gruppe geriet der Wettbewerb ins Stocken. Dirk Schnittker (43) und Thorsten Graf mussten ins Stechen. Mehrfach musste der Kugelfang nach unten gefahren und der Vogel neu auf die Stange gesetzt werden. „Holt Euch noch mal eine Portion Pommes“, riet Moderator Manfred Wulf dem Publikum Geduld zu haben. Bäckermeister Schnittker, der schon fünfmal mitgeschossen hatte, kam in die Endrunde.

Bei der zweiten Gruppe gewann Michael Kröger (45). Er wollte den Titel für seine Ehefrau Simone holen, die am Dienstag 41 Jahre alt wurde. Weitere Vorrundensieger waren Volker Kreienborg (41) und eben Beyer. Da scherzte Wulf noch: „Jackson ist nicht gerade Dötlingen.“

Das Finale war nicht minder spannend. Zielsicher holte Beyer den Papagoy von der Stange. Seine Fliege mit 100-Mark-Schein-Motiv tauschte er gegen die weiße Variante der Königskompanie. Viele gratulierten dem Mediziner, der sich eine Bleibe in Wildeshausen suchen will. Hauptmann Heiner Hüls meinte: „Der hat alles gegeben.“ Und Ex-König Jürgen Luthardt hielt bei der Ehrung seine Rede auf Englisch. Gilde ist international.

Stefan Idel
Redaktionsleitung
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2701

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