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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

Natur: „Mein Freund der Baum“ geht an Pilz zugrunde

03.06.2016

Wildeshausen Abstehende Äste, schüttere Kronen und vertrocknende Blätter: Nicht wenige Eschen am Wildeshauser Marschweg sind ein Bild des Jammers. Verursacht wird das Elend, das derzeit in ganz Europa grassiert, von einem Pilz, der ursprünglich nur in Asien bekannt war. Es gibt Vermutungen, dass sich der Pilz aufgrund der gestiegenen Durchschnittstemperatur in Mitteleuropa durchsetzen konnte.

Bei dem Erreger, der die Bäume erkranken und schließlich sterben lässt, handelt es sich um eine sehr aggressive Nebenfrucht des „Falschen Weißen Stengelbecherchens“. Da der Pilz die Leitungsbahnen befällt, stirbt der Baum von oben her ab.

„Da sich der Pilz unter anderem über die Luft überträgt, ist er nicht zu bekämpfen“, sagt Matthias Büsing vom städtischen Bauhof. Sei ein Baum erst einmal infiziert, gebe es kaum noch Rettung. „Im ersten Jahr ist er krank, im zweiten meist schon tot“, so der Gärtnermeister.

In Wildeshausen sind diverse Eschen im Bereich Marschweg, Wall und Burgwiese befallen. Der Zustand der Bäume geht von leichtem Befall bis hin zu abgestorbenen Baumteilen. Aufgefallen sind erste Schäden schon bei den Routinekontrollen vor zwei, drei Jahren. „Zwei Eschen auf dem Wall im Bereich der Alexanderkirche mussten wir letztes Jahr schon fällen, aber inzwischen sind viel mehr Bäume betroffen“, führt Büsing aus.

Der Bauhof werde die kranken Eschen nicht sofort fällen, sondern bis zum Herbst/ Winter warten. Ersatzweise pflanzt die Gartenkolonne Ahornbäume, die vom Wuchs her gut zu den restlichen Bäumen passen.

Bezahlt werden die neuen Bäume aus der Wieker-Stiftung, die in den vergangenen zwei Jahren schon rund 100 Bäume in Stadt und Landgemeinde finanziert hat. Neben zahlreichen Bäumen im Stadtgebiet wurden allein 60 Eichen als Allee in Kleinen-kneten-Lohmühle gepflanzt.

Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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