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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

Meinungsbild dreht sich um 90 Grad

23.02.2011

WILDESHAUSEN Die Argumente von Architekt Ulrich Ahlert überzeugten auch Lehrer- und Elternvertreter: „Wir haben eine Fürsorgepflicht gegenüber den Kindern“, empfahl Heike Röhl, Schulleiterin der Holbeinschule, die Eingänge der neuen Turnhalle möglichst in Richtung St.-Peter-Schule anzubringen. Die im Arbeitskreis favorisierte Planung, das Spielfeld parallel zur Straße zu bauen, war damit vom Tisch. Denn nach dieser Idee würden die Kinder direkt aus der Halle in Richtung Straße laufen.

In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses (BU) am Dienstagabend hatte Planer Ahlert von der Kommunalen Sporthallen GmbH noch einmal das Für und Wider aufgezeigt. Er empfahl, die Halle so wie heute zu platzieren. Die Traufhöhe wirke dann – mit Blick Richtung Schulgebäude – nicht so mächtig. Die Gymnastikhalle solle zunächst stehen bleiben. Sollte man sich dennoch für einen Abriss des rund 102 Quadratmeter großen Gebäudes entscheiden, bliebe später genug Platz für einen Hallenanbau. Ein Ausgang Richtung Straße sei für die Schüler zu gefährlich und in Ländern wie Bayern oder NRW gar nicht mehr zulässig.

Dagegen hatte der Arbeitskreis in der vergangenen Woche einmütig empfohlen, die rund 36 mal 30 Meter große Turnhalle um 90 Grad zu drehen. Damit bliebe eine größere Schulhoffläche erhalten. Unter Hinweis auf den Lehrer- und Elternwillen verteidigten CDU- und FDP-Vertreter die Lösung: „Der Gymnastikraum ist abgängig“, so Ulrich Kramer (CDU). Lars Kosten (FDP) meinte, der Gang zwischen neuer Halle und Altbau würde Ruhestörer anlocken. Kramer sprach gar von einem künftigen „Dreckloch“. Stephan Rollié (CDU) haderte zwar mit den unterschiedlichen Traufhöhen, meinte aber: „Erweitern möchte ich gar nicht!“

Hartmut Frerichs (SPD), Karl Schulze Temming-Hanhoff, Rainer Kolloge (UWG) und Traute Sandkuhl (Grüne) wiesen darauf hin, dass der Rat nicht nur die Nutzung durch die Schulen, sondern auch die Bedürfnisse der Vereine im Blick haben müsse. Kolloge wies auf fehlende Hallenzeiten in der Stadt hin. Mit der 90-Grad-Variante des Arbeitskreise nehme man sich jede Chance auf Erweiterung.

Nach dem Röhl-Urteil und einer Sitzungsunterbrechung drehte sich die Mehrheitsgruppe um 90 Grad: Nun war die Arbeitskreis-Variante vom Tisch. Allerdings soll der Gymnastikraum im Sommer ebenfalls abgerissen werden. Bei einem Baubeginn im September soll spätestens im November Richtfest gefeiert werden.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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