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FREIZEIT: Naherholungsgebiet Krandel aufpolieren

26.06.2009

WILDESHAUSEN Selten zeigten sich Kommunalvertreter so beeindruckt: „Das Areal gibt ein ganz anderes Bild als noch vor Monaten ab“, sagte CDU-Fraktionschef Dr. Volker Pickart. Und CDU-Stadtverbandschef Michael Steinhoff meinte, hier würden viele gut Ideen verwirklicht, die allen erholungssuchenden Wildeshausern zugute kommen. Die Rede ist vom Krandel-Stadion. Wolfgang Sasse, Vorsitzender des VfL Wittekind, hatte Vertreter des CDU-Stadtverbands zu einer Führung eingeladen.

Der 62-jährige Unternehmer hat mit der Übernahme der Stadion-Verwaltung neue Strukturen eingezogen. Neben Platzwart Paul Kricke sind ein „Greenkeeper“ auf 400-Euro-Basis, ein FSJler und Birgit Kricke in der Verwaltung tätig (die NWZ berichtete). Von der Stadt gibt es einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 62 000 Euro. Zudem übernimmt sie die Energiekosten. Mittlerweile ist die Anlage für jeden, der hier Sport treiben möchte, geöffnet. Bis 22 Uhr stehen die Duschräume zur Verfügung.

Doch Sasse möchte die Krandel-Anlage weiterentwickeln: Denkbar wäre, bei den Nebenplätzen den Zaun an der Skater-Anlage zu versetzen. Hier könnte mit relativ geringem Aufwand zusätzlich ein Basketballplatz entstehen. Derzeit plant die Stadt, 10 000 Euro für einen Basketballplatz auf dem Krandel-Parkplatz zu investieren. Nicht allein Sasse befürchtet Sachbeschädigungen an den Autos, die hier parken.

Ohnehin könne der Krandel insgesamt wieder zur Naherholung genutzt werden, meinte der VfL-Chef. Sasse erinnerte an den einstigen Trimm-Dich-Pfad, der wieder belebt werden sollte. Auch auf den Nebenplätzen im hinteren Bereich des Stadions sei noch viel zu tun: Es fehlten ein Allwetter-Platz sowie ein Gerätehaus mit Sanitäranlagen. Die CDU-Vertreter ermunterten Sasse, sein Konzept niederzulegen. „Das begleiten wir positiv“, so Pickart, zumal die VfL-Spitze nicht in erster Linie öffentliche Mittel einfordere.

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