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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

VfL gibt 3:0 noch aus der Hand

20.05.2019

Oldenburg /Wildeshausen Nach dem 4:4 zwischen dem Zweiten GVO Oldenburg und Meister VfL Wildeshausen in der Fußball-Bezirksliga sprachen beide Trainer von verlorenen zwei Punkten. Und beide hatten aus ihrer Sicht völlig Recht. Der VfL zeigte vor der Pause eine überragende Leistung und führte auch in der Höhe völlig verdient 3:0. „Nach der Pause fehlte dann aber alles. Wir haben pomadig, zeitweise sogar arrogant gespielt“, moserte VfL-Trainer Marcel Bragula nach dem Schlusspfiff.

Sein Gegenüber Hans-Jürgen Immerthal war aber genauso unzufrieden. „Nach dem 0:1 haben wir zwei ganz einfache Fehler gemacht, die Wildeshausen prompt mit zwei weiteren Toren bestraft hat“, ärgerte sich der GVO-Coach. Seine Mannschaft hatte in den ersten 45 Minuten überhaupt keine Mittel gegen den kombinationsstarken VfL gefunden. Schon den ersten Angriff schloss Lennart Feldhus mit 1:0 für den Meister ab (6. Minute). 

Nur fünf Minuten später erhöhte Maximilian Seidel auf 2:0. Alexander Kupka hatte ihn mit einem flachen Pass aus der eigenen Hälfte auf die Reise geschickt. Seidel ließ seine Gegenspieler stehen und schob den Ball links an GVO-Schlussmann Lukas Oltmanns vorbei ins Netz. Die Oldenburger brauchten 15 Minuten, um sich vom zweiten Gegentreffer zu erholen. Dann hatte Patrick Janzen die große Chance, zu verkürzen. VfL-Torwart Felix Dittrich konnte den Flachschuss aber mit einer starken Fußabwehr klären (30.).

Als Marius Krumland kurz vor der Pause nach einem Patzer von Oltmanns sogar auf 3:0 für Wildeshausen erhöhte, schien die Partie entschieden zu sein. „Nur noch ein Abbruch durch das aufziehende Gewitter kann GVO jetzt noch retten“, meinte zu dem Zeitpunkt ein pessimistischer Fan des Oldenburger Vereins.

Das Gewitter ereignete sich aber schon in der Kabine von GVO. Die Platzherren kamen wie vom Blitz getroffen aus der Kabine und nahmen jetzt jeden Zweikampf an. Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn erzielte Tilko Trebesch das 1:3 für GVO, Krumland war auf dem durch den kräftigen Regen nass gewordenen Platz weggerutscht und musste den Oldenburger Angreifer ziehen lassen. Danach zeigten die Oldenburger den besseren Fußball und die gelungeneren Kombinationen. Eine davon schloss Maximilian Schmidt zum 2:3 für GVO ab (55.).

Der Ausgleichstreffer ging dann auf die Kappe von Dittrich. Bei einem Schuss von GVO-Kapitän Patrick Warns berechnete er die Flugbahn des Balles falsch. Der Ball prallte Dittrich an den Oberkörper und dann ins Netz (62.). Die Oldenburger setzten nach und wollten jetzt mit einem Sieg ihren zweiten Platz verteidigen. Nach dem 4:3 durch Patrick Janzen sah es dann auch nach einem Sieg für GVO aus (77.)

Durch den Rückstand waren die VfL-Spieler aber wieder aufgewacht. Vom Anstoß an trieben sie den Ball nach vorne. Michael Eberle schoss dann von der rechten Seite flach auf das Tor von GVO, Oltmanns konnte den Ball nicht festhalten, und VfL-Kapitän Sascha Görke staubte zum verdienten 4:4 ab. „Nach dem Rückstand hat die Mannschaft dann Moral bewiesen und ist sofort zurückgekommen“, lobte Bragula das sofortige Aufbäumen seines Teams. In den Schlussminuten spielte der VfL in Unterzahl. Philipp Finger musste den nach einem Zusammenprall angeschlagenen Dittrich im Tor ersetzen.

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