Lüerte - Wahlen zum Vorstand, Kreismeisterschaften, Finanzierung des Schießzentrums in Bassum und das Bundesschützenfest waren Themen, mit denen sich die Vertreter der dem Schützenbund Hunte-Lethestrand angeschlossenen Schützenvereine im Schießstand in Lüerte beschäftigten.

Im Anschluss an die Begrüßung durch Bundesvorsitzenden Günter Behrens konnte während der notwendigen Vorstandswahlen eine Neubesetzung des Postens Kreissportleiter vermeldet werden. Nachdem Gerd Gerdes das Amt niedergelegt hatte, blieb die Stelle zunächst vakant.

Nun übernahm Klaus Teutenberg den Posten. Er hatte bislang als stellvertretender Kreissportleiter im Vorstand mitgearbeitet und auch schon die Geschäfte des ersten Leiters geführt.

Ein neuer zweiter stellvertretender Kreissportleiter wurde indirekt gefunden. Für Teutenberg wird Lothar Kirchgeorg zunächst ein Jahr in das Amt hineinschnuppern und dann über eine Kandidatur entscheiden.

Nach dieser geschlossenen Vorstandslücke tat sich aber eine neue auf. Die stellvertretende Jugendleiterin Yvonne Evers kandidierte nicht erneut. In der Versammlung fand sich keine Nachfolge. Nun wird in den Vereinen nach einer Nachfolgerin gesucht.

Einstimmig verliefen daneben die Wiederwahlen des ersten Vorsitzenden Martin Poppe, der Schriftführerin Karin Behrens und der Damenleiterin Sandra Nicolaus.

Die Kreismeisterschaften mit den Vereinen aus den beiden Schützenbünden Wildeshausen und Hunte-Lethestrand sollen auch in diesem Jahr wieder stattfinden. Das Bundesschützenfest richtet in diesem Jahr der Schützenverein Lüerte-Holzhausen am 28. Juni aus.

Seinen Austritt aus dem Schützenbund hatte dagegen der SV Bühren unter Vorsitz von Günter Thuns erklärt, wie Bundesvorsitzender Behrens berichtete. Er animierte gleichzeitig dazu, das im vergangene Jahr zwanglose Treffen der Vereine zur künftigen Ausrichtung eines Bundesschützenfestes weiter beizubehalten. „Das ist ein guter Rahmen, in dem respektvoll miteinander umgegangen wird“, so Behrens.

Schließlich war das weitere Vorgehen in Sachen Landesleistungszentrum in Bassum Thema. Einhellig wurde das Schießzentrum und die Finanzierung abgelehnt. Angesprochen wurde auch die Aufteilung in Spartenvereine, wie sie der SV Altona bereits beschlossen hat. Es sollen sich weitere Gedanken zum Vorgehen gemacht werden.