Wildeshausen - Die zweite Sommerferien-Radtour der SPD Wildeshausen führte vom Marktplatz zum Gerätehaus der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) an der Glaner Straße.
Seit 1954 gibt es die DLRG in Wildeshausen, sie ist der größte Wassersport treibende Verein in der Stadt, heißt es in einer Mitteilung der SPD.
Der Einladung der DLRG sei die SPD-Radfahrergruppe, die vom zukünftigen Bürgermeister Jens Kuraschinski begleitet wurde, gerne gefolgt. Am Gerätehaus warteten der 1. Vorsitzende Carsten Petermann, der technische Leiter Björn Barkemeyer sowie der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit Heino Fastje bereits auf die Gruppe.
Schnell wurde bei der Besichtigung deutlich, unter welchen schwierigen und beengten Verhältnissen die ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder in ihrer Freizeit für andere Menschen tätig sind.
Trotzdem sind sie alle sehr motiviert bei ihren Aufgaben – zum einen beim Wachdienst im Wildeshauser Freibad, zum anderen bei der Wasserrettung.
Die Ausrüstung wie Fahrzeuge, Boote und das technische Gerät kann nur angeschafft und bei Bedarf erneuert werden, wenn dafür Spenden eingehen.
Dabei, so erfuhren die Besucher, sind die Ausstattungen der Wagen mit dem notwendigen Equipment zum größten Teil selbst von den Mitgliedern gebaut worden.
Einige Mitglieder, so hörten die Sozialdemokraten weiter, nehmen sogar Urlaub, wenn zum Beispiel durch Personalausfall im Freibad ihr Einsatz im Wachdienst gefordert ist.
Probleme bereiten der DLRG die beengten Verhältnisse am jetzigen Standort wie auch altersbedingte technische Mängel am Gebäude. Die SPD habe sich vor Ort davon überzeugen können, dass mittelfristig ein neuer Standort für eine vernünftige Arbeit der ehrenamtlich tätigen DLRG-Mitglieder notwendig ist.
