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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

SOZIALARBEIT: „Streetworker“ soll Weg in bessere Integration ebnen

08.02.2008

WILDESHAUSEN „Es ist keine Lösung, junge Erwachsende immer nur von A nach B zu schicken.“ Eindringlich ermahnte Ingeborg Jacoby, seit langer Zeit im Präventionsrat der Stadt Wildeshausen tätig, am Donnerstagabend die Mitglieder des Jugend-, Sport- und Sozialausschusses, sich eines drängenden Themas anzunehmen: dem Umgang mit jungen Aus- und Übersiedlern. Die etwa 20- bis 25-Jährigen benötigten dringend einen „Treffpunkt“. Nach Zusammenkünften auf der Parkpalette oder am Pavillon an der St.-Peter-Straße gingen oft Beschwerden über Lärmbelästigungen oder Sachbeschädigungen ein. Der Ausschuss wagte den großen Wurf: Ein Sozialarbeiter („Streetworker“), möglichst mit Russisch-Kenntnissen, soll mit den jungen Erwachsenen bestimmte Projekte durchführen und so den Weg in eine bessere gesellschaftliche Integration ebnen.

Jacoby und Imke Schmidt vom Jugendzentrum Jott-Zett hatten zuvor dafür geworben, auch ein rund 6000 Euro teures Blockhaus nahe der Skaterbahn im Krandel aufzubauen. In dieser Hütte könnten sich die Heranwachsenden treffen. Zugleich sollte mit ihnen ein „Nutzungsvertrag“ abgeschlossen werden. Dieser Punkt bereitete dem Ausschussvorsitzenden Lars Kosten (FDP) aber doch „einige Bauchschmerzen“: „Leider haben diese jungen Leute bislang gezeigt, dass sie sich an bestimmte Regeln nicht halten wollen.“ Auch Woldemar Schilberg (SPD) meinte, eine Hütte allein sei noch kein Integrationsmodell. Markus Grünloh (UWG) wies darauf hin, hier dürften keine „rechtsfreie Räume“ entstehen.“ Hier sahen die Fraktionen noch Beratungsbedarf.

Große Einigkeit bestand allerdings über den Einsatz eines „Streetworkers“, der über die Nieberding-Stiftung beschäftigt werden soll. „Ich finde das Projekt gut. Es gibt keine Alternative dazu“, sagte Traute Sandkuhl (Grüne). Auch Christa Plate und Stefan Brors (beide CDU) hielten den Einsatz eines speziell ausgebildeten Sozialarbeiters für sinnvoll – am besten als Vollzeitkraft. Grünloh sprach sich dafür aus, dass Vertreter der Jugendgruppe ihr Projekt im Fachausschuss vorstellen.

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