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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

Stadtentwicklung: Streit um Industriegebiet teilt Rat

01.08.2014

Wildeshausen Zu Beginn der Ratssitzung am Donnerstagabend herrschte noch Harmonie im Ratssaal. Als Bürgermeister Dr. Kian Shahidi den Eröffnungstermin für das neue Hallenbad verkündete, gab es zustimmendes Nicken. Am 14. September soll das sieben Millionen Euro teure Bad eröffnet werden – zur Freunde vieler Wildeshauser.

Ob das auch eines Tages für das Gewerbe- und Industriegebiet Wildeshausen-West gelten wird, darf bezweifelt werden. Bei der Frage, ob die Stadt ein Industriegebiet überhaupt braucht, scheiden sich die Geister. Ebenso beim Standort.

„Sozial ist, was Arbeit schafft“, meinte Christa Plate für die CDU. Die Kreisstadt müsse ein solches Gebiet vorhalten, wenn denn ansiedlungswillige Firmen eines Tages an die Rathaustür klopfen.

Anderer Meinung ist die UWG. „Das ist umweltschädlich und überflüssig“, meinte Rainer Kolloge. Er sieht einen „unsinnigen Wettbewerb um Ansiedlungen, die nicht kommen“. Wildeshausen solle lieber mit Dötlingen über ein interkommunales Gebiet in Hockensberg verhandeln.

Kreszentia Flauger (Linke) fürchtet „Millionenkosten“. Und in der Tat könnte eine Erschließung des Gebietes gut 23 Millionen Euro kosten. Doch das haben die Befürworter nicht im Sinn. „Wir reden hier über 30 000 Euro für den Flächennutzungsplan“, betonte Wolfgang Sasse (CDU. Bei einer Erschließung müssten dann die Investoren zahlen.Traute Sandkuhl (Grüne) hält das Gebiet trotz der Nähe zur Autobahn für ökologisch wertvoll. „Dort gibt es zahlreiche Vögel, die auf der Vorwarn-Liste stehen.“

In namentlicher Abstimmung gab es ein deutliches Ja (20 Stimmen) gegen neun Gegenstimmen und drei Enthaltungen. CDU, SPD und FDP votierten für das Gebiet, UWG und Linke dagegen. Die Grünen enthielten sich bzw. stimmten ebenfalls dagegen.

Ein Abholzen des Waldes bedeutet das aber noch nicht. Bisher ist noch kein Investor in Sicht.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede
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