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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

Wache vergnügt sich außerhalb der Stadt

28.11.2016

Wildeshausen /Großenkneten Quartiere für Offiziere und Wache, Feierlichkeiten im oberen Rathaussaal, die Versammlung zu Himmelfahrt und nicht zuletzt das Schaffermahl: „Diese wichtigen Aufgaben erfüllt unser Rathaus in der Zeit zu Pfingsten“, rief Detlev Hohn, Hauptmann der Wache, am Freitagabend auf dem Marktplatz den angetretenen Wachesoldaten der Wildeshauser Schützengilde zu. Traditionell hielt er die Rede mit verbaler Exkursion in die Wildeshauser Stadt- und damit Gildegeschichte nach dem dreimaligen Umrunden der Pumpe vor dem Rathaus. Manche wollen sogar vier Runden gezählt haben, hieß es später am Abend, als die Wache nebst Offizieren im Gasthaus Kempermann in Großenkneten eingetroffen war.

Neue Bleibe gefunden

Nachdem es das Gasthaus Wolters in der Kreisstadt nicht mehr gibt, fand die Wache in Großenkneten eine neue Bleibe für ihren Wacheball. Dort nahm der neu gewählte Gildeoberst Wilhelm Meyer zunächst den Rockappell ab, bevor die Ehrungen vorgenommen wurden.

Generalmajor Ernst Frost erhielt den Wacheorden in Gold. Tosender Beifall krönte die Übergabe durch Detlev Hohn. Von 1998 bis 1992 war Frost Hauptmann der Wache. Sein letztes Dienstjahr war sehr außergewöhnlich, da er als Major das Amt des Hauptmanns der Wache noch zusätzlich ein Jahr ausüben durfte.

Den Wacheorden in Silber erhielt dagegen Gilde-Schatzmeister und Oberstleutnant Siegbert Schmidt. Hohn: „Siegbert Schmidt hat sich in den vergangenen Jahren immer für die Wachkompanie stark gemacht und ist während des Gildefest ein wertvoller Ansprechpartner.“

Für zehnjährige Wachezugehörigkeit nahmen die Tamboure Klaus Poppe und Matthias Lenz sowie die Obergefreiten Philipp Hogeback und Elmar Coert den Wacheorden in Silber entgegen.

Ehrenorden in Silber

Über den Ehrenorden in Silber nach 40 Jahren Wachezugehörigkeit kann sich Stabssergeant Ludger Hogeback freuen. Seit 1976 ist er Mitglied der Wachkompanie, von 1992 bis 1996 war er Bekleidungswart und von 1995 bis 2002 Feldwebel der Wache.

Den Verdienstorden in Bronze erhielten Stabsunteroffizier Helmut Niester und Vize-Feldwebel Udo Weiselowski. Niester trat 1979 in die Wachkompanie ein, ist seit 2006 Ordonnanz der Wache und erhielt die Auszeichnung für die zehnjähriger Tätigkeit in dieser Funktion. Weiselowski gehört der Wache seit 1982 an. Er ist seit diesem Jahr Vize-Feldwebel der Wachkompanie. Von 2006 bis 2016 war er Ordonnanz der Wachkompanie, wofür er jetzt ausgezeichnet wurde.

Schließlich war da noch der Verdienstorden in Silber, den Stabsunteroffizier Heiner Beckmann erhielt. Er gehört der Wachkompanie seit 1986 an. Seit 1996, also seit 20 Jahren, ist er ihr Schriftführer und erfüllt viele weitere Aufgaben. Den Verdienstorden in Silber erhielt Beckmann für die 20-jährige Tätigkeit als Schriftführer.

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