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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

Fischereiverein Wildeshausen: 2019 war ein gutes Jahr für die Petrijünger

16.03.2020

Wildeshausen /Altona Die Debatte um die Corona-Pandemie hat auch bei der Jahreshauptversammlung des Fischereivereins Wildeshausen im Hotel „Gut Altona“ für leere Stühle gesorgt. Knapp 40 Anglerinnen und Angler konnte Vereinsvorsitzender Hilmer Bierans begrüßen. Zahlreiche Mitglieder wurden für langjährige Tätigkeit geehrt.

 38 Mitglieder gehören dem Verein seit 15 Jahren an. 29 Petrijünger zahlen seit 25 Jahren ihre Beiträge und zehn Angler können auf 40 Jahren Vereinsmitgliedschaft zurückblicken. Ein halbes Jahrhundert sind sechs Petrijünger dem Verein treu.

60 Jahre gehört Josef Bramlage dem Fischereiverein Wildeshausen an. Dafür gab es ein Urkunde. Auch Carsten Kramer, Hergen Brinkmann, Roland Kühn, Alexander Bogdanov, Hauke Stahl, Bernd Hilling, Heinz Brode, Elke Wulfekuhl, Hilmer Bierans, Manfred Keller, Wilfried Glatzel, Hubertus Bohmann, Hartmut Glatzel, Alfred Finke, Otto Bramstedt, Dieter Ragnick und Roger Knoblauch wurden mit Ehrennadeln, Urkunden und Präsenten ausgezeichnet.

2019 war nach den Worten von Gewässerwart Alfred Finke ein gutes Fangjahr: Ganz am Ende der Liste stand erneut der Aal. Dagegen konnte der Barsch vermehrt gefangen werden. Dargestellt wurde auch die Fangstatistik für Zander, Hecht und Karpfen in den einzelnen Gewässern.

Trotz des durchwachsenen Sommers 2019 wurden viele Meerforellen gefangen. Sie waren nicht ganz so groß wie sonst, dafür aber reichlich an der Angel. Dies sei die beste Bestätigung für das umfangreiche Programm zur Wiederansiedlung von Wandersalmoniden, das der Verein seit mehr als zehn Jahren mit viel Einsatz und hoher Intensität durchführe, sagte Finke. Die Liste für besondere Fänge in 2019 reichte von fetten Karpfen, über Zander, Hecht und Barsch, bis hin zur Meerforelle.

2010 hat der Verein seine Schul-AG ins Leben gerufen, wie Umwelt- und Naturschutzbeauftragter Ralf Siemer betonte. In den zurückliegenden Jahren wurden die umfangreichen Maßnahmen an den Gewässern Rosengarten, Moormarsch und Thees aufgezeigt. In Lüerte wurde wegen der Wasserknappheit der Teiche ein Brunnen mit einer von Windkraft angetriebenen Pumpe installiert, um Austrocknung und Winterschäden vorzubeugen.

Bei den Arbeitsdiensten lag das Hauptaugenmerk auf den Gewässern Rosengarten, See Ahlhorn und Altarm Bahndamm. Hier wurden in Abstimmung mit den Behörden diverse Verjüngungsarbeiten und Säuberungsaktionen durchgeführt.

 14 Elektrobefischungen wurden durchgeführt – dabei fingen die Petrijünger insgesamt 267 Meerforellen, aber keine Lachse. 189 000 Meerforelleneier für das Bruthaus konnten gewonnen werden. Die meisten Brütlinge seien auch schon wieder den Gewässern zugeführt, hieß es.

In 2020 soll es Strukturverbesserungen, Strömungslenker und Laichbeckenoptimierung im Bereich der gesamten Aue und dem Altonaer Mühlbach geben. Angerissen wurden mögliche Folgen durch den Ausbau der Autobahn.

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