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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

Doppelter Jubel nach Schlusspfiff

08.04.2019

Wildeshausen Als das Fußball-Bezirksligaspiel zwischen dem VfL Wildeshausen und Heidmühler FC abgepfiffen war, rissen die Gastgeber gleich zweimal die Arme hoch. Zum einen feierten sie ihren 3:0 (1:0)-Heimerfolg nach einem soliden Auftritt gegen die Friesländer. Der zweite Jubel folgte prompt, als Stadionsprecher Bernd Kinzel durch die Lautsprecher das Ergebnis des TuS Obenstrohe verkündete. Der ärgste Konkurrent des VfL im Titelkampf hatte beim SV Tur Abdin Delmenhorst erneut Federn gelassen und 1:4 verloren. Dadurch hat Wildeshausen (54 Zähler) an der Tabellenspitze jetzt sieben Punkte Vorsprung auf Obenstrohe (47).

„Darüber freuen wir uns heute natürlich erstmal“, sagte VfL-Trainer Marcel Bragula, um den Blick dann aber schnell wieder nach vorne zu richten: „Wir haben noch viele schwere Spiele vor uns“, mahnte der 44-Jährige. Hinsichtlich der eigenen Leistung sprach der Wildeshauser Coach von einer soliden Leistung. „Wir wollten ein anderes Gesicht zeigen als vor zwei Wochen gegen Abbehausen. Das ist uns definitiv gelungen, auch wenn wir immer noch besser spielen können.“ Gäste-Spielertrainer Daniel Oleksyn zog nach 90 Minuten folgendes Fazit: „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles gegeben, die Partie lange offen gehalten und Wildeshausen zittern lassen. Die Niederlage geht unterm Strich zwar in Ordnung, sie ist aber um ein Tor zu hoch ausgefallen.“

Beide Teams mussten einige Akteure ersetzen. Beim VfL nahm unter anderem Felix Dittrich die Position zwischen den Pfosten vom erkrankten Torhüter Sebastian Pundsack ein. Auf der für ihn ungewohnten rechten Abwehrposition in der Viererkette, wo bedingt durch die Verletzungen von Niklas Heinrich, Ole Lehmkuhl und Hauke Glück so ziemlich alle potenziellen Kandidaten fehlten, kam Christoph Stolle zum Einsatz. „Er kann bei uns mittlerweile fast jede Position spielen“, gab es prompt ein Sonderlob von Bragula. So musste Stolle sogar während der Begegnung noch seine Flexibilität beweisen, als er im zweiten Abschnitt für Alexander Kupka (zur Pause verletzt ausgewechselt) als „Sechser“ einsprang. Dass er dann auch noch an zwei VfL-Toren beteiligt war, krönte die Leistung des 23-Jährigen endgültig.

Das 1:0 für die Platzherren erzielte Rene Tramitzke (17. Minute). Den Schuss von Stolle hatte HFC-Keeper Malte Wurps nicht festhalten können, Tramitzke staubte ab. Eine weitere Riesenchance ergab sich für den VfL noch vor der Pause, als Tramitzke aus dem Gewühl heraus die Kugel an die Latte donnerte (29.). Aber auch die Gäste besaßen durch Marvin-Hergen Ulfers und Aaron Siebert zwei Chancen. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der weiterhin der Tabellenführer die zwingenderen Aktionen besaß. Nach einem Schneider-Freistoß an den Außenpfosten (62.) und einem Abseitstor von Thorben Schütte (73.) war es Stolle vorbehalten, per Kopfball für das 2:0 zu sorgen (84.). Mit einem weiteren Freistoß fast von der Eckfahne erzielte Lukas Schneider den 3:0-Endstand (90.+1).

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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