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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

B-Plan zu Wohnprojekt zurückgestellt

26.04.2019

Wildeshausen Der Antrag der Diakonie Himmelsthür auf Aufstellung eines Bebauungsplanes zur Realisierung eines „Wohnprojekts Zuschlagsweg“ wird zunächst zurückgestellt: Auf diese Beschlussempfehlung haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Tourismus, Sport und Kultur im Wildeshauser Stadthaus am Donnerstagabend einstimmig geeinigt.

Zum gleichen Ergebnis kam der Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt, der danach tagte. Waren erst rund 15 Zuhörer anwesend, darunter Diakonie-Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde, kamen zur weiteren Sitzung gut 40 Zuhörer.

Am Zuschlagsweg ist geplant, drei Häuser mit jeweils zwölf Zimmern für Autisten beziehungsweise Menschen mit erhöhtem Assistenzbedarf zu errichten. Das Vorhaben ist stark umstritten: Es wären größere Baumfällungen nötig.

Rainer Kolloge (UWG) begrüßte den Beschlussvorschlag: Gegen eine Fällung sprach er sich strikt aus. Wenn neu gebaut würde, dann nur auf bestehenden Bauflächen.

Das wiederum passte Jens-Peter Hennken (CDW) nicht. Es sei nicht in Ordnung, die Diakonie so unter Druck zu setzen – zumal sie geplant habe, das Projekt 2023 abzuschließen. Die CDW-Fraktion sei am Montag vor Ort gewesen, um sich das Diakonie-Gelände anzuschauen. „Wir hätten alle die Möglichkeit dazu gehabt, wir haben sie ergriffen“, ergänzte dazu Fraktionskollegin Gudrun Brockmeyer. Hennken kündigte an, noch in dieser Woche den Antrag einzureichen, dass das Thema zum 23. Mai auf die Tagesordnung des Ausschusses für Stadtplanung, Bau und Umwelt gesetzt wird.

„Das kannst du knicken“, machte Hartmut Frerichs (SPD) deutlich, dass er den Zeitraum für zu kurz bemessen hält. Er schlug vor, dass sich die Bauausschuss-Mitglieder das Gebiet noch einmal anschauen, „um dann zu sondieren: Was ist möglich?“

Wolfgang Sasse (CDU) warnte davor, dass sich die Verwaltung mit den Projekten im Entwicklungskonzept „Wildeshausen 2030“, in dem das Diakoniegelände als Quartier berücksichtigt ist, zu viel vornimmt.

Bürgermeister Jens Kuraschinski sprach sich klar dafür aus, die Anwohner mit einzubeziehen.

Dass das Wohnprojekt im Rahmen von „Wildeshausen 2030“ noch deutlich vor 2030 umgesetzt werden muss, betonte das beratende Mitglied Kreszentia Flauger. „Ich spreche mich nicht gegen die Pläne aus – das habe ich auch von niemandem hier gehört. Aber es muss eine andere Möglichkeit geben.“

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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