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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

Neues Hilfsangebot für Senioren

18.10.2019

Wildeshausen Die Vermittlung von Senioren-Begleitern und Hilfe für unterstützungsbedürftige Personen, die weiterhin im eigenen Wohnumfeld leben wollen: Das sind die Hauptziele des neuen „Senioren-Netzwerks Wildeshausen“ (SNW), das sich am Mittwochabend offiziell als gemeinnütziger Verein gegründet hat. Zur 1. Vorsitzenden wurde Regina Nagel gewählt; zu ihrem Stellvertreter Manfred Huisinga.

Seit dem Frühjahr bereiteten Nagel und Huisinga die Vereinsgründung vor. Sieben Wildeshauser Bürger hatten per Unterschrift der Vereinsgründung zugestimmt. Nagel selbst erledigte viel Sisyphusarbeit – vor allem, damit der neue Verein rechtlich auf sicheren Füßen steht. Bei der Versammlung am Mittwochabend in den Räumen der Volkshochschule (VHS) am Bahnhof beschäftigten sich die Gründungsmitglieder vor allem mit der neuen, 16 Seiten umfassenden Satzung sowie der Geschäftsordnung.

Mit dabei waren auch Gudrun Kolodziej, Susanne Beck und Petra Rahden. Zu Kassenprüferinnen wurden Ingeborg Apeler und Agnes Schink gewählt. Als Gäste waren Vorstandsmitglieder der Kreis-Seniorenvertretung, mit Jürgen Lüdtke an der Spitze, bei der Versammlung in der VHS am Bahnhof vertreten.

Das Netzwerk richte sein Angebot vorrangig an hilfebedürftige Bürger der Stadt Wildeshausen, die weiterhin gerne in ihrer häuslichen Umgebung bleiben möchten, erläuterte Huisinga. Zur Unterstützung im Alltag oder zur Pflege regelmäßiger sozialer Kontakte werden sie durch den Einsatz von qualifizierten Seniorenbegleiterinnen und -begleitern oder Helfern aus der Nachbarschaft unterstützt. „Wir machen keine professionelle Vermittlung in Pflegeheime“, betonte er.

Zur Vermittlung dieser helfenden Kräfte möchte das Senioren-Netzwerk eine Ehrenamtsagentur aufbauen. Vorbild sei der Verein „Wi helpt di“ in Dötlingen, so Regina Nagel (63), eine gelernte Bürokauffrau. Derzeit sei der Verein auf der Suche nach geeigneten Räumen. „Wir wollen Anfang 2020 einsatzbereit sein“, so Huisinga. Der Verein werde bei der Vermittlung von Freiwilligen auch eng mit der Freiwilligenagentur „Misch mit“ zusammenarbeiten. Ziel sei es auch, sich mit anderen Organisationen und Vereinen, die in der Seniorenarbeit tätig sind – darunter die Awo, der Malteser Hilfsdienst, das DRK oder die Kirchengemeinden – auszutauschen: Huisinga: „Wir wollen bei dem Thema alle unter einen Hut bringen und niemanden ausgrenzen.“ Es gelte, die Seniorenarbeit in Wildeshausen insgesamt zu stärken.

Übrigens: Vereinsvorsitzende Regina Nagel hatte an der VHS an einem vom Landkreis finanzierten Kursus für Seniorenbegleiter teilgenommen. Dort stieß sie auf die Problematik: Wie finde ich jemanden, der Hilfe benötigt? Diese Frage will das Senioren-Netzwerk nicht mehr unbeantwortet stehen lassen.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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