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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

Wildeshauser erarbeiten ein Integrationskonzept

07.02.2020

Wildeshausen Die Marschroute ist klar formuliert: „Wir bringen Menschen in Dialog, um Teilhabe zu ermöglichen“, sagt Frank Jessen vom Ibis-Institut. Das Duisburger Beratungsunternehmen wird die Stadt Wildeshausen in den kommenden Monaten bei der Erarbeitung eines Integrationskonzepts begleiten sowie bei der Akquise von Fördermitteln mithelfen.

In der Sitzung des Ausschusses für Ordnung, Soziales und Familie erläuterten Jessen und seine Mitarbeiterin Mareike Schmidt am Mittwochabend die Vorgehensweise. So sollen in den nächsten Wochen eine Bestandsanalyse und Interviews mit acht Experten, etwa aus den Bereichen Flüchtlingshilfe oder der Kindertagesstätten, durchgeführt werden. Bei der Auftaktveranstaltung im Mai haben Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich einzubringen. „Die Stadtgesellschaft soll sich den Hut aufsetzen“, meinte Jessen. Nach einer Phase mit Workshops, die vor und nach den Sommerferien tagen, soll das Konzept zum Jahresende erstellt werden.

Es gehe vor allem darum, Prioritäten herauszuarbeiten und alle Beteiligten mitzunehmen. Jessen: „Unser Ziel ist es nicht, etwas Innovatives zu entwickeln, sondern etwas, das passt!“ Die Erarbeitung des Konzepts soll begleitet werden von einer Steuerungsgruppe, der Vertreter aus allen Ratsfraktionen sowie der Verwaltung angehören.

Ratsvorsitzender Günter Lübke (CDU) wies darauf hin, dass beim Thema „Integration“ schon viele Aspekte identifiziert worden seien. So fehlten Dolmetscher für die Migranten oder Kapazitäten in der schulischen Betreuung. Ohne finanzielle Hilfe könne die Stadt das alles kaum schultern. Lübke treffe „den Nagel auf den Kopf“, so Bürgermeister Jens Kuraschinski. Umso wichtiger sei es, einen „Blick von außen“ zu erhalten.

Derzeit beschäftigt sich auch eine Steuerungsgruppe des Landkreises mit dem Thema Integration, insbesondere im Zusammenhang mit den Werksverträgen von Arbeitnehmern aus (Süd-)Osteuropa. Dem Gremium gehören auch die Bürgermeister Kuraschinski und Thorsten Schmidtke (Großenkneten) an. Der Integrations- und Gleichstellungsausschuss des Kreistags hatte sich im Vorjahr mit dem Zwischenbericht der Steuerungsgruppe befasst. Einzelne Abgeordnete, darunter Wolfgang Sasse (CDU), mahnten eine sensible Vorgehensweise an. Für die Arbeitnehmer sei der Verlust des Arbeitsplatzes oft gleichbedeutend mit dem Verlust der Wohnung. Wie Erster Kreisrat Christian Wolf auf NWZ-Anfrage bestätigte, gibt es erste Vorüberlegungen. So könnten über das Einwohnermeldeamt der Bedarf der Migranten, etwa im Bereich Sprachförderung, abgefragt werden.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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