WILDESHAUSEN -

Mit mehreren Veranstaltungen wird am Sonntag an das Kriegsende vor 60 Jahren erinnert. Zeitzeugen berichten im Gottesdienst in der Alexanderkirche.

WILDESHAUSEN/ME - Dem Kriegsende vor 60 Jahren gedenken der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und die ev. Kirchengemeinde mit einem vom VDK-Ortsverband und Pastorin Dörte Hartung gestalteten Gottesdienst am Sonntag, 8. Mai, um 10 Uhr in der Alexanderkirche. In den Gottesdienst mit Abendmahl, der keine ökumenische Feier ist wie irrtümlich berichtet, sind Lesungen von drei Zeitzeugen eingebunden: Johannes Lenzschau sen., Walter Dellwisch und Gisela Ahlers. Anschließend findet eine Kranzniederlegung mit Bürgermeister Franz Duin an der Ehrenstätte auf dem Burgberg statt. Um 19.30 Uhr lädt der SPD-Ortsverein Wildeshausen auf den Marktplatz, um der Opfer der Nazi-Diktatur zu gedenken. Dabei soll aus Kerzenlichtern eine Friedenstaube gebildet werden.