Wildeshausen - Am 21. März ist es soweit: In der Zeit von 10 bis 16 Uhr kann im historischen Rathaus geforscht werden – und zwar rund um den eigenen Stammbaum. Gemeinsam mit dem Bürger- und Geschichtsverein Wildeshausen veranstaltet die Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde (OGF) eine Genealogiebörse. Die Ausstellung wird ein breites Spektrum im Bereich Ahnenforschung abdecken. Neben Nachbarvereinen aus Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein werden auch kommerzielle Anbieter wie die Online-Plattform Ancestry vor Ort sein. Zudem präsentiert sich ein Software-Unternehmen, und es wird jede Menge Literatur vorgelegt.

„Das Interesse an der Genealogie ist gewachsen. Durch die sozialen Medien ist es weitaus präsenter geworden“, sagt Timo Kracke, Vorstandsmitglied der OGF. Seit 2004 organisiert die Gesellschaft Genealogiebörsen in verschiedenen Regionen. In Wildeshausen wird es eine Premiere sein.

Auch der Bürger- und Geschichtsverein wird ausstellen. „Wir werden unsere Familienforschungsunterlagen vorstellen, unser Archiv präsentieren und einen Bücherflohmarkt veranstalten“, sagt Eva-Maria Ameskamp. Zudem kann in alten Gerichtsprotokollen aus den Jahren 1716 bis 1729 geforscht werden. „Wir möchten mit diesen Börsen das Interesse wecken, ein Besuch lohnt sich in jeder Hinsicht“, betont Wolfgang Martens vom OGF. Denn wer weiß, welches Familiengeheimnis bisher unentdeckt geblieben ist.