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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

Zum Dank ins „Kleine Weiße Haus“

02.12.2017

Wildeshausen /Hamburg Da haben Stadt- und Krandelverwaltung in Wildeshausen nicht schlecht gestaunt: In der vergangenen Woche flatterte eine Einladung des US-Generalkonsuls Richard Yonecka zum Weihnachtsbaumanzünden im „Kleinen Weißen Haus“, also dem amerikanischen Generalkonsulat Hamburg, ins Stadthaus.

Damit bedankt sich der für diese Region zuständige, höchste amerikanische Vertreter bei den Wildeshausern für die großartige Betreuung der amerikanischen U-16-Mädchennationalmannschaft.

US-Fußballerinnen zu Gast

Diese war im September eine Woche zu Gast im Hotel Wildeshauser Hof und trat im Krandel-Stadion gegen die deutsche Mädchennationalmannschaft an. „Ein solches Spiel kann nur dort ausgetragen werden, wo die Infrastruktur stimmt: Das gut ausgebaute Stadion, die Trainingsbedingungen sowie die Freizeit- und Übernachtungsmöglichkeiten wurden von den Amerikanern in den höchsten Tönen gelobt“, freute sich der stellvertretende Bürgermeister und Krandelverwalter Wolfgang Sasse über die Einladung und Anerkennung der Amerikaner. Er hatte sich beim Deutschen Fußballbund als Spiel- und Mannschaftsgastgeber beworben und den Zuschlag erhalten.

Der amerikanische Generalkonsul ist dann extra aus Hamburg angereist, um seine US-Mädchen anzufeuern. Als Dankeschön für die tolle Stadionatmosphäre lud er Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski, Wolfgang Sasse und Stadtmarketingbeauftragte Daniela Baron zu dem Weihnachtsempfang nach Hamburg ein. Das war am Freitag eine nicht alltägliche Erfahrung für die Wildeshauser Delegation, die sich einigen Sicherheitsüberprüfungen unterziehen musste, bevor sie das Konsulat betreten durfte.

Gute Atmosphäre

„Gute Kontakte zu einem hochrangigen, amerikanischen Vertreter können Wildeshausen nicht schaden. Vielleicht sucht ja mal ein US-Unternehmen einen Betriebsstandort in Deutschland und der Konsul erinnert sich an Wildeshausen“, sagte der Bürgermeister schmunzelnd. Er hob am Rande des Empfangs in Hamburg noch einmal hervor, dass viele Wildeshauser – Schulen, Kitas und Sportgruppen sowie ehrenamtliche Helfer – sich sehr darum bemüht hätten, dass die amerikanischen Mädchen sich in Wildeshausen wohl fühlten und im Krandel-Stadion eine unglaubliche, internationale Spielatmosphäre entstanden sei, die sowohl bei den Mädchen als auch beim Generalkonsul einen sympathischen und bleibenden Eindruck hinterlassen hätten.

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